Trends in der Cyber-Kriminalität

Die Gefahr kommt als PDF-Anhang

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Gefahr durch Würmer wächst

Im März 2010 büßten Trojaner ihre Vormachtstellung ein: Zuvor hatten AutorunINF, Clicker und Wimad fast ein Jahr lang die Riege der weltweit gefährlichsten E-Threats angeführt. Die Statistik für März 2010 zeigte jedoch nur noch AutorunINF vorne, ansonsten waren Exploits und Würmer auf dem Vormarsch.

Im April rückten die E-Threats näher zusammen. Der Drittplatzierte, der Neueinsteiger Trojan.FakeAV.KUE, und der letztplatzierte Autorun.AET, lagen bei der Infektionsrate nur gut einen halben Prozentpunkt auseinander. Es gab jedoch mit AutorunINF weiterhin einen klaren Spitzenreiter. Im Mai sah es nicht anders aus.

Seit Juni 2010 erhebt Bitdefender länderspezifisch Daten und kann damit die Bedrohungslage in Deutschland ausweisen. Dabei kristallisierte sich im dritten Quartal 2010 Exploit.PDF-JS.Gen mit einer Infektionsrate von gut elf Prozent als Spitzenreiter heraus. Mit deutlichem Abstand folgt Exploit.PDF-Payload.Gen (gut drei Prozent).

BSI gab Tipps gegen Stuxnet

Ende September verursachte weltweit vor allem die Schadsoftware Stuxnet Probleme. In Deutschland erteilte schließlich das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Ratschläge zur Abwehr.

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