Webcast

Durch die Cloud mit OpenStack

02.03.2018
Anzeige  Per Klick die unterschiedlichsten Cloud-Ressourcen managen – so lautet das Versprechen von OpenStack und Virtualisierung. Ein Computerwoche-Webcast lädt zum Reality-Check.
CIOs müssen die Cloud in den Griff kriegen.
CIOs müssen die Cloud in den Griff kriegen.
Foto: dolphfyn - shutterstock.com

Infrastruktur, Plattform, Software, alles as a Service. Container nicht zu vergessen. Die Cloud bietet dem IT-Entscheider heute viele Möglichkeiten - und die Herausforderung, diese zu managen. Eben dafür bieten sich OpenStack und Virtualisierung an. Diese These vertritt jedenfalls ein Computerwoche-Webcast.

Wolfgang Ries, Chief Marketing Officer bei Fujitsu Enabling Software Technology, und sein Kollege Michael Homborg aus dem Category Management, PrimeFlex-Solution, zeigen auf, wie CIOs von Business-orientierten Katalogen profitieren. Mit Jens Adam, Senior Partner Sales Executive bei SUSE Linux, sprechen sie über die Vorteile vorintegrierter Lösungen von SUSE und Fujitsu. Fachjournalist Detlef Korus moderiert den Webcast.

Um die Lage besser einschätzen zu können, nennt SUSE-Manager Adam zunächst ein paar Zahlen. OpenStack wächst im OpenSource-Segment am schnellsten. Der Umsatz mit OpenStack-basierten Lösungen erreicht derzeit Wachstumsraten von mehr als 35 Prozent. OpenStack mag lang als "sehr schwierig" gegolten haben - jetzt ist ein beachtlicher Reifegrad erreicht. "Mehr als 70 Prozent der Installationen sind produktiv, das sind keine Test-Umgebungen mehr", erklärt Adam. Mit anderen Worten: "Der Hype ist vorbei, jetzt geht es um die Implementierung!"

Wie die App-Economy funktioniert

"Und wie sieht das in der Praxis aus?", will Moderator Korus wissen. Laut Ries liegt eine der Hauptmotivationen für den Einsatz von OpenStack im Gewinn von Flexibilität. "Firmen wie Suse haben die Aufgabe, den komplexen Stack zu vereinfachen", sagt er. Konkret: in einer App-Economy muss eine App muss mit der anderen interagieren können. "Dafür braucht man einen Service-Katalog", führt Ries aus. "Man braucht Dienste, die agil entwickelt werden, die im Self-Service-Modus verfügbar sind und nur nach Gebrauch abgerechnet werden." Außerdem müssen diese Services zielgruppengerecht vermarktet werden. Stichwort Software Enterprise Services Catalogue Manager.

Homborg schwenkt an dieser Stelle auf die Hardware. "Diese Apps haben Anforderungen an die Infrastruktur", sagt er und nennt auch das, was Entscheider umtreibt: "Latenz ist das neue Gold". Fernab jeglichen Goldstaubs sieht der Experte hyperkonvergente Infrastrukturen als Mittel zum Zweck. "Virtualisierung haben wir jetzt alle verstanden", erklärt er. "Heute beschäftigen wir uns mit der Ausoptimierung des jeweiligen Virtualisierungsclusters."

Kollege Ries will gar nicht so viel über Speicher-Technologien sprechen, schließlich ist auch das Blech nur Mittel zum Zweck. Ihm geht es um den Kunden des CIOs, den Anwender in der Fachabteilung nämlich. "Der Business-Owner, der immer mehr verschiedene Applikationen nutzen will, braucht Einkaufsportale, die das übersichtlich bereitstellen", sagt er. Dabei ist es wichtig, dass dieser Owner das auch bezahlt. "If you can't bill it, don't launch it", schmunzelt er. "Unsere Vision ist, dass man ein ordentliches Regal im Unternehmen hat, in dem Services drinstehen. Wenn der Nutzer etwas herausgenommen hat, weiß dieses Regal auch, dass etwas herausgenommen wurde!"

Mehr Bequemlichkeit für den Endanwender, weniger Komplexität für den CIO

Also mehr Bequemlichkeit und Transparenz für den Endanwender, weniger Komplexität für den IT-Chef. Vor diesem Hintergrund betrachtet SUSE-Manager Adam Software-defined Infrastruktur ebenso wie Cloud-native Applikationen als neue Paradigmen. Ries ergänzt: "Wir bieten Integrationssupport, Training und Zertifizierung und weiteres an."

Als nur ein Beispiel nennt er die Universität Wismar. Hier geht es um das Management der Compute-Infrastruktur und die Nutzung durch Studierende. "Das ist ein Beispiel für den Self-Service für Virtuelle Maschinen", berichtet Ries. Doch egal, ob Bildungseinrichtung oder Unternehmen: einer der Vorteile aus Kundensicht ist das Wegfallen von Bruchkanten durch den Zusammenschluss der Partner.

"Kann man denn das alles eigentlich nicht auch klassisch machen?", erkundigt sich Korus. Da muss Homborg, gern als "Mister Open Stack" tituliert, seufzen. Er berichtet von einem Kunden, der nur sein internes Business Process Management abgebildet hat. "Der hat quasi seinen papiernen Formularablauf in ein HTML5-Portal gegossen", sagt er. Und fügt an: "Diese Denke ist zu klein!"

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