iOS weit dahinter

Freiberufler für Android Apps dringend gesucht



Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.

Die Gulp-Auswertung zeigt, dass Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren immer häufiger nach Entwicklern mit Know-how in IT-Sicherheit suchen: "Wissen in Bezug auf Sicherheitsrisiken und deren Vermeidung wird immer häufiger von Unternehmen nachgefragt, die freie App-Entwickler suchen. Freelancer sollten diesen Aspekt also nicht vergessen", ergänzt Symanek von Gulp.

Stundensatz von 70 Euro

Selbstständige Mobile-App-Spezialisten fordern einen durchschnittlichen Stundensatz von 70 Euro. Das sind vier Euro weniger als alle bei Gulp eingetragenen IT- und Engineering-Freelancer im Schnitt verlangen.

Das muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass man als Entwickler von Mobile Apps grundsätzlich schlechter bezahlt wird. Sie liegen mit ihren Honoraren über der Forderung von Software-Entwicklern, die im Durchschnitt 69 Euro verlangen.

Dazu kommt: Der Altersdurchschnitt der Freelancer in diesem Bereich liegt drei Jahre unter dem Mittelwert aller FreiberuflerFreiberufler und sie verfügen über vier Jahre weniger Berufserfahrung. Mit mehr Erfahrung würden in der Regel auch höhere Stundensätze einhergehen, heißt es in der Gulp-Auswertung. Alles zu Freiberufler auf CIO.de

Bei der regionalen Verteilung unterscheiden sich die Mobile-App-Freelancer vom Gesamtdurchschnitt: Auch wenn nur 13 Prozent von ihnen im Start-Up-Zentrum Berlin leben, sind das fast doppelt so viele wie im gesamten Freiberufler-Vergleich (sieben Prozent). Noch mehr freiberufliche App-Entwickler arbeiten allerdings in den Regionen in und um München (17 Prozent) sowie Frankfurt am Main (16 Prozent).

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