Neuer Android-Messenger

Google greift WhatsApp mit Android Messages an

26.02.2017
Google kämpft mit einer neuen Messenger-App für sein Smartphone-System Android gegen die Dominanz von WhatsApp und Facebook in dem Markt an.
Google plant mit "Android Messages" den Angriff auf WhatsApp.
Google plant mit "Android Messages" den Angriff auf WhatsApp.
Foto: Google

Als weitere Netzbetreiber werden die Deutsche TelekomDeutsche Telekom, Orange und Globe "AndroidAndroid Messages" als Standard-Anwendung für Kurzmitteilungen auf SmartphonesSmartphones ihrer Kunden vorinstallieren, wie der Internet-Konzern bekanntgab. Bei einem Erfolg könnten auch die Mobilfunk-Konzerne, deren Nachfolgelösungen für die SMS bisher versagten, gemeinsam mit GoogleGoogle wieder einen Fuß in die Tür bekommen. Top-500-Firmenprofil für Deutsche Telekom Alles zu Android auf CIO.de Alles zu Google auf CIO.de Alles zu Smartphones auf CIO.de

Google will "Android Messages" generell als Standard-Messenger auf Android-Geräten etablieren. Das werden Gerätehersteller wie LG, Motorola, Sony, HTC, ZTE oder der neue Anbieter von Smartphones der Marke Nokia, HMD Global, unterstützen. Smartphone-Marktführer Samsung, der ebenfalls auf Android setzt, fehlte in dieser Aufzählung.

Googles Software schließt den SMS-Nachfolgestandard RCS (Rich Communication Suite) ein. Die in Deutschland auch unter dem Produktnamen "Joyn" bekannte Technologie erweitert die SMS um Messenger-Funktionen wie Videos, Bilder oder Sprachnachrichten - entsprechende Unterstützung durch den Mobilfunk-Anbieter vorausgesetzt.

Zuvor hatte Google bereits die Teilnahe von großen Anbietern wie Sprint (USA), Rodgers (Kanada) und Telenor (Skandinavien, Osteuropa, Asien) verkündet. Nun hieß es, auch VodafoneVodafone werde Android Messages unterstützen. Mit weiteren Anbieter mit insgesamt über einer Milliarde Kunden liefen derzeit Verhandlungen. Top-500-Firmenprofil für Vodafone

FacebookFacebook dominiert derzeit den Messaging-Markt mit WhatsApp und seinem Facebook Messenger, die jeweils mehr als eine Milliarde Nutzer haben. Apple setzt auf die Alternative iMessage, die nur auf Geräten des iPhone-Konzerns verfügbar ist. Google brachte im vergangenen Jahr zudem den eigenen Messenger "Allo" heraus. (dpa/rs) Alles zu Facebook auf CIO.de

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Kommentare zum Artikel

PatrickTT

Also RSC ist wie SMS ein "Netzinternes" Protokoll - anders als die Http-Basierenden Messenger. Könnte interessant sein. Mal sehen wie das Pricing ausschaut.

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