Auslagerungspläne an Bechtle

IBM-Gehaltsrunde startet

23.09.2018
Die Gewerkschaft Verdi hat für die Beschäftigten des IT-Konzerns IBM 5,5 Prozent mehr Geld gefordert. Am Freitag begannen die Verhandlungen für 12.000 Mitarbeiter in Deutschland am Firmensitz in Ehningen.
Hauptsitz von IBM Deutschland in Ehningen.
Hauptsitz von IBM Deutschland in Ehningen.
Foto: Thomas Cloer

Verdi-Verhandlungsführer Bert Stach verlangte zu Beginn der Gespräche auch Klarheit über die Abspaltungspläne für einen Teil der Dienstleistungssparte GTS. Seit Monaten wird über einen Verkauf an den IT-Dienstleister Bechtle spekuliert. Dieser hatte die Verhandlungen bestätigt, wollte sich aber wie IBMIBM nicht zum aktuellen Stand äußern. Alles zu IBM auf CIO.de

"Auf mich wirkt die Bechtle-Geschäftsführung zunehmend genervt", meinte Stach. "Der Zirkus dauert jetzt schon fast ein Jahr. Ich bin gespannt, ob am Ende überhaupt ein Ergebnis steht."

Bechtle hatte in den vergangenen Jahren schon wiederholt Teile von IBM übernommen. 2013 wechselten bis zu 60 Mitarbeiter zu dem Unternehmen mit Sitz in Neckarsulm, 2005 waren es etwa 100 Mitarbeiter. Bei dem nun zur Diskussion stehenden Teilverkauf wären laut Verdi etwa 500 Beschäftigte in ganz Deutschland betroffen. (dpa/rs)

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