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Telekommunikation und Banken vorn

IT-Outsourcing: 2007 war durchwachsen

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
26 IT-Auslagerungsverträge mit einem Gesamtvolumen von 4,3 Milliarden Euro wurden im vergangenen Jahr abgeschlossen. Gegenüber 2006 ist das ein Rückgang um schockierende 70 Prozent - doch diese Zahl relativiert sich, wenn man bedenkt, dass der milliardenschwere Herkules-Deal aus der Jahresbetrachtung entfällt. Das meldet der Berater Active Sourcing.
Am häufigsten wurden 2007 LAN- beziehungsweise Desktop-Services ausgelagert.
Am häufigsten wurden 2007 LAN- beziehungsweise Desktop-Services ausgelagert.

Im Schnitt beliefen sich die Verträge auf ein Gesamtvolumen von 24,2 Millionen Euro. Das ist immerhin ein gutes Drittel (35 Prozent) weniger als im Vorjahr. Die durchschnittliche Dauer eines Abkommens liegt bei 5,4 Jahren.

In einer Mehrheit von 54 Prozent wurden Desktop- beziehungsweise LAN-Services ausgelagert. Allein in dieser Sparte summierte sich das Volumen auf 2,33 Milliarden Euro. Es folgen Application Management mit 670 Millionen sowie Mainframe (600 Millionen Euro) und Midrange (457 Millionen Euro).

Dienste rund um WAN und Voice over IP kommen auf 220 Millionen und SAP-Services auf 63 Millionen Euro.

Active Sourcing hat sich außerdem angesehen, welche Branchen die Nase vorn haben. Demnach dürften Telekommunikationsunternehmen bei den Providern besonders beliebt sein, haben sie 2007 doch 1,34 Milliarden Euro springen lassen.

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