Finance IT


Glaube an Provider

Jeder Dritte mit ungesichertem Mobile Banking

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Jeder dritte Deutsche führt Banking per Laptop oder Smartphone gelegentlich über ungesicherte Datenleitungen durch. Anwender verlassen sich auf die Sicherheitsmaßnahmen ihres Providers.
Beim Mobile Banking denken viele Verbraucher: Wird schon gut gehen.
Beim Mobile Banking denken viele Verbraucher: Wird schon gut gehen.
Foto: Flavijus Piliponis - Fotolia.com

Die immer wiederkehrenden Medienberichte über die Risiken von Mobile Banking scheinen nicht jeden Verbraucher zu erreichen. In einer repräsentativen Umfrage unter 1000 Bundesbürgern des Marktforschers Toluna haben jedenfalls 33 Prozent erklärt, zumindest gelegentlich Bankgeschäfte per Laptop, Tablet oder Smartphone über eine ungesicherte Datenleitung durchzuführen.

Laut Toluna glauben die Befragten, der jeweilige Provider sorge für die nötige Sicherheit. Viele verstünden auch die technischen Abläufe beim Mobile Banking nicht.

Generell stehen viele Deutsche dem Abwickeln von Bankgeschäften per Internet laut dieser Umfrage aufgeschlossen gegenüber. Das gilt insbesondere für die, die ohnehin im Web unterwegs sind. Acht von zehn befragten Internet-Nutzern betreiben Online-Banking.

Dennoch: Immerhin jeder dritte Mobile-Banking-Gegner besucht weiterhin die Bankfiliale, um Überweisungen vorzunehmen. Sicherheitsbedenken sind dafür der Hauptgrund. Jedem Zehnten ist die Technik schlicht zu kompliziert.

Zur Startseite