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Unfallfreies Fahren

Mercedes-Benz investiert Millionen in Fahrsicherheit

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Mit Partnern wie Bosch und Fraunhofer arbeitet der Automobilkonzern an der Vision des unfallfreien Fahrens.
Mercedes-Benz kooperiert mit Bosch und weiteren Partnern. Es geht um die Vision vom unfallfreien Fahren.
Mercedes-Benz kooperiert mit Bosch und weiteren Partnern. Es geht um die Vision vom unfallfreien Fahren.
Foto: Sundry Photography - shutterstock.com

Als "Vision Zero" bezeichnet der Automobilhersteller Mercedes-BenzMercedes-Benz ein partnerübergreifendes Forschungsprojekt rund um Mobilität. Die Teilnehmer zielen auf das Ideal unfallfreien Fahrens ab. Mercedes-Benz unterstützt dazu das gemeinsame "Tech Center i-protect", das seit 2016 besteht, für weitere fünf Jahre mit einer Investition von fünf Millionen Euro. Vorstandsmitglied und COO Markus Schäfer definiert Fahrzeugsicherheit als "Kombination von innovativen Fahrassistenzsystemen, intelligenten Strukturkonzepten und umfassendem Insassenschutz". Der Robert Bosch-Konzern wird bis zu einer Million Euro beisteuern. Top-500-Firmenprofil für Daimler AG

Bei Tech Center i-protect handelt es sich den Angaben zufolge um ein strategisches Kooperationsprojekt aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Forschungsgebiete sind neben Sicherheit beispielsweise alternative Antriebe, DigitalisierungDigitalisierung und Vernetzung, automatisiertes Fahren und Nachhaltigkeit. Dazu werden etwa im Leistungszentrum Nachhaltigkeit Freiburg (LZN) Technologien für Unfallsituationen sowie Methoden zur Vermeidung von Unfällen untersucht. Dabei richtet sich der Blick auf Fahrer, Mitfahrer, Fußgänger und Radfahrer. Alles zu Digitalisierung auf CIO.de

Virtuelle Berechnung von Unfällen

Konkret geht es etwa um die virtuelle Crash-Berechnung mit rein digitalen Menschmodellen, um digitalisierte Prozessketten in Entwicklung, Produktion und Recycling sowie um digitale Zwillinge von Materialien und Strukturen auf Basis der Nutzung großer Datenmengen (Big DataBig Data und künstliche Intelligenzkünstliche Intelligenz in der Materialwissenschaft). Alles zu Big Data auf CIO.de Alles zu Künstliche Intelligenz auf CIO.de

Im Tech Center i-protect engagieren sich neben Mercedes-Benz und Bosch das Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik, das Ernst-Mach-Institut (EMI), das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik (IWM), der Exzellenzcluster SimTech der Universität Stuttgart, das Leistungszentrum Nachhaltigkeit Freiburg (LZN) sowie die Technische Universität Dresden und die Technische Universität Graz.

Mercedes-Benz, Robert Bosch u.a. | Forschungskooperation
Branchen: Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, AutomobilindustrieAutomobilindustrie
Use Case: Steigerung der Fahrsicherheit, Nachhaltigkeit u.a.
Projekt: Test Center i-protect
Projektdauer: seit 2016, Verlängerung um fünf Jahre in 2021
Investitionsvolumen: fünf Millionen Euro (Mercedes-Benz), bis zu eine Million Euro (Robert Bosch GmbHRobert Bosch GmbH) Top-500-Firmenprofil für Robert Bosch GmbH Top-Firmen der Branche Automobil

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