Projekte


Nur gut jedes zweite Projekt wird als Erfolg verbucht

Prozessorientierung scheitert an der Belegschaft

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Zu lange Realisierungszeiten, knappe Ressourcen und der Widerstand der Mitarbeiter verhindern den Aufbau prozessorientierter Organsiationsstrukturen. Die Mehrheit der Firmen meldet bei entsprechenden Projekten nur Erfolgsquoten zwischen 50 und 75 Prozent. Das geht aus einer Studie des Anbieters Egip hervor.

Zufrieden zeigt sich nicht einmal jeder Zehnte: Nur neun Prozent der Befragten erklären, bisherige ProjekteProjekte zur Prozessoptimierung erzielten eine Erfolgsquote von mehr als 90 Prozent. 39 Prozent der Studienteilnehmer geben an, die Projekte erfüllten die Erwartungen zur Hälfte bis maximal zu drei Vierteln. Alles zu Projekte auf CIO.de

Vorrangig scheitern Projekte zur Prozessorientierung an zu langen Realisierungszeiten (knapp 70 Prozent der Nennungen) und an begrenzten Ressourcen (65 Prozent).

Mehr Scheu vor Veränderungen als vor den Kosten

Gleich dahinter rangieren Probleme mit der Belegschaft. Mit 62 Prozent geben fast zwei Drittel der Studienteilnehmer an, die Mitarbeiter akzeptierten die Neuerungen nicht, fast ebenso viele nennen die notwendigen organisatorischen Veränderungen als Hindernis. Damit liegt der Faktor Mensch noch vor den Kostenfragen.

An mangelnder Projekt-Kompetenz hapert es in 42 Prozent der Fälle.

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