Projektmanagement


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Sechs Ratschläge, virtuelle Teams zu führen

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Wer ein virtuelles Team führt, muss für regelmäßigen Kontakt der Mitglieder sorgen und Benchmarks für den Erfolg festlegen.

Ein Team zu führen, ist schon dann nicht einfach, wenn alle im gleichen Bürogebäude sitzen. Verteilen sich die Mitarbeiter jedoch über Länder und Zeitzonen, wird es immer schwieriger, sie effizient zu leiten. Auf unserer US-Schwesterpublikation cio.com erklärt Carl Eidson, Vice President des Management-Beraters Wilson Learning, welche Punkte besonders beachtet werden müssen.

Eidson gibt zu Bedenken, dass das Fehlen direkten Kontakts schnell zu Missverständnissen führen kann - insbesondere, wenn die Beteiligten aus verschiedenen Kulturkreisen stammen. Dem Teamleiter müsse daher bewusst sein, dass heimische Selbstverständlichkeiten nicht überall gelten.

Konkret spricht der Berater folgende Empfehlungen aus:

1. Regelmäßig kommunizieren: Ob das Team via E-Mail, Video-Konferenzen oder andere Wege zusammenarbeitet - der Teamleiter muss für regelmäßigen Kontakt sorgen. Er muss vermeiden, dass ein "harter Kern" entsteht, während sich andere Team-Mitglieder ausgeschlossen fühlen.

2. Eine Gruppenmentalität schaffen: Wenn Einzelne miteinander konkurrieren, wird es schon in "normalen" Teams schwierig. Umso wichtiger ist es in virtuellen Teams, gemeinsame Ziele vorzugeben und ein Wir-Gefühl zu entwickeln.

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