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Geringere Abhängigkeit von Dritten

Shared Services Center statt Outsourcing

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Sechs von zehn IT-Entscheidern räumen Shared Services Center (SSC) im IT-Markt gute Perspektiven ein. Einige ziehen solche Zentren Outsourcing vor. Als Vorteile gelten Kostenersparnisse und Qualitätssteigerungen.
Die Vorteile von Shared Services Centern.
Die Vorteile von Shared Services Centern.

Outsourcing-Anbieter bekommen Konkurrenz durch Shared Services Center (SSC). Diese These vertritt der Berater Infora in einer Umfrage unter 188 Entscheidern.

Grundsätzlich beurteilen 59 Prozent der Befragten die Perspektiven für SSC gut. 22 Prozent halten sie sogar für "sehr positiv", 37 Prozent für positiv. Ihnen stehen 23 Prozent gegenüber, die die Chancen für SSC als "durchwachsen" ansehen. 18 Prozent zeigen sich skeptisch.

Infora wollte wissen, ob SSC als Alternative zum klassischen Auslagern gelten können. In dieser Hinsicht zeigen sich die Entscheider uneins: 41 Prozent stimmen klar zu und 33 Prozent lehnen genauso deutlich ab. Die verbleibenden 26 Prozent halten Shared Services Center zumindest "teilweise" für eine Konkurrenz zu Outsourcing-Anbietern.

Auf die Frage nach dem Nutzen von SSC antworten fast zwei von drei Entscheidern (64 Prozent) zunächst mit den Kostenersparnissen. Fast ebenso viele (62 Prozent) führen Qualitätsverbesserungen an. 59 Prozent betonen die geringere Abhängigkeit von Dritten.

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