Strategien


5 Gartner-Ratschläge

Social-Collaboration-Projekte scheitern

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Bei Collaboration-Projekten muss erkennbar sein, welchen Nutzen Mitarbeiter und Unternehmen davon haben. Doch Ziele werden fast nie definiert.
Anthony Bradley, Group Vice President beim US-Marktforscher Gartner, erklärt, dass Social Collaboration-Projekte nicht von alleine laufen.
Anthony Bradley, Group Vice President beim US-Marktforscher Gartner, erklärt, dass Social Collaboration-Projekte nicht von alleine laufen.
Foto: Gartner

Beten hilft nichts. "Provide and pray" nennt es der US-Marktforscher Gartner, wenn Unternehmen Social Collaboration-Initiativen starten und auf Aktivitäten der Mitarbeiter hoffen. 90 Prozent solcher Ansätze bleiben wirkungslos, erklären die Analysten. Sie stützen das auf Studien unter insgesamt rund 1000 Firmen.

Gartner schätzt, dass sieben von zehn Unternehmen mittlerweile irgendeine Form von Collaboration-Projekt - sei es ein Firmenblog oder ein internes Wiki - aufgesetzt haben. Oft jedoch scheitern solche Vorhaben schlicht daran, dass keine Ziele für sie definiert werden.

Anthony Bradley, Group Vice President bei Gartner, sieht IT-Architekten in der Pflicht. Sie müssen mögliche Zielgruppen für Social CollaborationCollaboration identifizieren und entscheiden, welche Form von Zusammenarbeit gewählt wird. Letztlich müssen sie erkennen, wo das Unternehmen konkreten Nutzen erzielen kann. Alles zu Collaboration auf CIO.de

5 Ratschläge

Gartner führt dabei folgende fünf Punkte ins Feld:

1. "Was habe ich davon?" Der einzelne Mitarbeiter sollte auf den ersten Blick von selbst erkennen, welchen Nutzen er aus dem Collaboration-Projekt ziehen kann. Muss das Unternehmen künstliche Anreize schaffen, funktioniert die Initiative meist nicht.

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