Zeitschriftenverleger

Spracherkennung ist der nächste Trend

25.05.2017
Spracherkennung wird die Medienbranche in den kommenden Jahren nach Überzeugung der Zeitschriftenverleger erheblich verändern.
Stephan Scherzer, Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger
Stephan Scherzer, Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger
Foto: Verband Deutscher Zeitschriftenverleger e.V. (VDZ)

"Mensch-Maschine-Kommunikation über die Maus ist kompliziert, direkter und einfacher als über Sprache geht nicht. Und was wollen Menschen? Convenience, also Einfachheit", sagte Stephan Scherzer, Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), der Deutschen Presse-Agentur. Notebook oder Tablet per Sprachbefehl zu steuern, sei einfach bequem. "Ich muss nicht auf die Nachrichten warten und keine Webseite aussuchen."

Perspektivisch sei das eine der zentralen Entwicklungen neben den Themen Automatisierung, Robot-Journalismus und selbstlernende sowie selbstschreibende Systeme. "In zehn Jahren werden diese Systeme flächendeckend im Einsatz sein, es geht jetzt los", sagte Scherzer. "Die Geschwindigkeit der Veränderung ist immens. In fünf Jahren werden wir bei vielen Texten nicht mehr wissen, ob ein RedakteurRedakteur oder eine Maschine sie geschrieben haben." (dpa/rs) Top-Firmen der Branche Medien

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