Schere zwischen Großkonzernen und Kleinbetrieben geht auseinander

Wer den SOA-Zug verpasst, zahlt drauf

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Im Vergleich mit der Durchsetzung früherer informationstechnologischer Neuerungen bezeichnet Aberdeen den Siegeszug der service-orientierten Architekturen als "bemerkenswert". Die Analysten haben sich überdurchschnittlich erfolgreiche Unternehmen ("Best in Class") näher angesehen und stellen fest, dass fast jedes Zweite (46 Prozent) dieses Jahr drei größere Anwendungs-Integrations-Projekte auf SOA-Basis am Start hat.

SOA als Indikator für den Stellenwert der IT

Der Stellenwert, der SOA eingeräumt wird, hängt laut Aussage der Analysten mit der Sicht auf die IT im Unternehmen zusammen. SOA-affine Firmen erwarten von ihrer IT einen hohen Beitrag zur Erfüllung der Geschäftsziele, der CIO stimmt seine Arbeit entsprechend mit der Firmenleitung ab (und umgekehrt). Mehr als drei Viertel der Unternehmen, die ESBs implementiert haben, weisen einen hohen Grad an Zentralisierung auf.

Aberdeen hat für die Analyse weltweit mit CIOs, Beratern und Managern von Unternehmen aus verschiedensten Branchen gesprochen.

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