Strategien


Computer mit Hirnströmen steuern

6 IT-Trends bis 2032

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Bis 2032 wird die IT-Infrastruktur zum wesentlichen Standortfaktor für Städte. Selbst Mittelständler vernetzen sich weltweit. Detecon blickt 21 Jahre voraus.
Festnetz und Mobilfunk konvergieren, Städte machen sich durch ihre IT-Infrastruktur für Bewohner und Unternehmen interessant - das erwartet das Beratungshaus Detecon.
Festnetz und Mobilfunk konvergieren, Städte machen sich durch ihre IT-Infrastruktur für Bewohner und Unternehmen interessant - das erwartet das Beratungshaus Detecon.
Foto: Tanja Jäckel - Fotolia.com

Es gehört zu den ungelösten Fragen der Menschheitsgeschichte, ob die Chinesen die Erde aus der Umlaufbahn schleudern könnten, wenn sie alle gemeinsam zur gleichen Zeit in die Luft hüpften. Vielleicht probieren sie es im Jahr 2032 aus. Dann wird China nach Bevölkerungszahl und Wirtschaftskraft die Welt anführen. Die Analysten des Bonner Beraters Detecon entwerfen ein Szenario für das Leben zu diesem Zeitpunkt.

Die jetzt diskutierte Trennung zwischen Digital Migrants - den Generationen, die ohne IT aufgewachsen sind und sich den Umgang mit dem Computer erst aneignen mussten - und Digital Natives, die bereits mit IT groß geworden sind, wird es nicht mehr geben. IT wird in praktisch allen alltäglichen Gebrauchsgütern zu finden sein, so Detecon.

Die Analysten sprechen von sechs globalen Trends:

1. China und Indien liegen 2032 vorn: Die Mehrheit der Weltbevölkerung und der Großteil der Wirtschaftskraft ballen sich im asiatischen Raum. China und Indien zählen gemessen am Bruttosozialprodukt zu den größten drei Wirtschaftsnationen, wobei China deutlich vor der dann zweitstärksten Wirtschaft der USA steht. Einen erheblichen Teil seiner volkswirtschaftlichen Wertschöpfung erbringt Asien auf dem Gebiet Informations- und Kommunikationstechnologie.

2. IT hilft, die Kosten der alternden Gesellschaft zu dämpfen: Wegen der hohen Lebenserwartung steigen die Ausgaben für Kranke und Alte weltweit drastisch, insbesondere in den westlichen Industrienationen. IT-Anwendungen, die die Qualität von Diagnostik erhöhen sowie Prävention und Therapie verbessern, sollen Kostensteigerungen entgegenwirken und Effizienzsteigerungen im Gesundheitssystem bewirken.

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