Projektmanagement


Projekt-Management

6 Tipps für die Software-Implementierung

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
An falschen Erwartungen scheitern viele Software-Implementierungen. Damit das nicht passiert, braucht es realistische Zeitplanung und starke Projekt-Manager.
Damit aus lachenden Gesichtern nicht ernste Mienen werden, müssen Projektleiter vorab mögliche Stolpersteine ausfindig machen.
Damit aus lachenden Gesichtern nicht ernste Mienen werden, müssen Projektleiter vorab mögliche Stolpersteine ausfindig machen.
Foto: Yuri Arcurs - Fotolia.com

Sei es Desinteresse der Unternehmensführung, sei es Geldmangel oder zu wenig Ahnung von Projektmanagement-Methoden - das Einführen neuer Software kann aus vielen Gründen scheitern. Glaubt man Rob Prinzo, Autor für unsere US-Schwesterpublikation CIO.com, gehen viele Entscheider die Sache zu wenig strategisch an. In seinem Artikel "Project management: 6 best practices for ensuring software implementation success" umreißt er, wie man es besser machen kann.

Prinzo spricht sich für eine Art strategische Projekt-Kontrolle aus. Dabei muss es um folgende Punkte gehen: Kosten sollen kontrolliert oder nach Möglichkeit gesenkt werden und es soll sichergestellt sein, dass Meilensteine erreicht werden. Außerdem sollen "Überraschungen minimiert" und objektive Analysen kommuniziert werden. Der fünfte und letzte Punkt: zwischen den Projektteilnehmern muss ein vertrauensvolles Klima herrschen, Prinzo spricht sogar von "Seelenfrieden".

Wem das nicht konkret genug ist, dem gibt Prinzo folgende sechs Best Practices mit auf den Weg:

1. Die Knackpunkte identifizieren: Es ist Aufgabe der Führungskräfte, herauszufinden, wo Probleme liegen. Sie müssen den Dialog zwischen allen Beteiligten am Laufen halten - das schließt externe Partner ein - und dafür sorgen, dass die Kommunikation immer sachbezogen bleibt. Allen Projektbeteiligten muss klar sein, welche Ziele erreicht werden sollen.

2. Realistische Termine setzen: Nach Prinzos Erfahrungen planen viele Unternehmen zu wenig Zeit für Implementierungs-Projekte ein. Außerdem verlängern sie Fristen nicht, wenn die Design-Phase zum Beispiel länger dauert als geplant. Wer bei einem Implementierungs-Projekt den Hut auf hat, muss so etwas vermeiden.

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