Erfolgreiche Firmen siedeln das Thema auf der Führungsebene an

Data Recovery erfordert zentrale Strategie

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Überblick der Technologien: Best-in-Class-Firmen im Unterschied zum Schnitt aller Befragten.
Überblick der Technologien: Best-in-Class-Firmen im Unterschied zum Schnitt aller Befragten.

Dazu ein paar konkrete Punkte: 86 Prozent der "BiC"-Unternehmen haben schon vor mehr als zwei Jahren eine firmenweite Datenschutz- und Data Recovery-Strategie festgelegt. Das gilt nur für 41 Prozent der Durchschnittsfirmen und 19 Prozent der Trödler. In 57 Prozent der Erfolgs-Firmen nimmt sich die Führungsriege dieses Themas an, im Schnitt ist das nur bei 29 Prozent der Fall. In den langsamen Betrieben gilt es nur für 14 Prozent.

Erfolgreiche Unternehmen setzen mehr Technologie ein

Ein Blick auf die eingesetzten Technologien zeigt folgendes Bild: 85 Prozent der "BiCs" arbeiten mit synchroner Replikation gegenüber 41 Prozent aller Befragten. 76 Prozent der "BiCs" setzen Mirroring ein, im Schnitt sind es 59 Prozent. Während 74 Prozent der Klassenbesten Disk-to-Disk-Tapes haben, sind es in der Gesamtheit der Studienteilnehmer nur 42 Prozent. Bei den Virtual Tape Libraries beträgt die Diskrepanz 65 Prozent ("BiCs") zu 26 Prozent (alle Unternehmen).

Der Aufwand scheint sich auszuzahlen: Best-in-Class-Unternehmen erreichen ihre selbstgesteckten Ziele in Punkto Recovery Time in 90 Prozent der Fälle. Im Schnitt treffen die Studienteilnehmer die Messlatte nur in 61 bis 80 Prozent der Fälle, die besonders langsamen Unternehmen sogar seltener.

Aus der Analyse lassen sich folgende Tipps ableiten:

  • Dreh- und Angelpunkt ist die Definition und Festschreibung von Service Level Agreements, und zwar für alle Anwendungen.

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