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Dataport plant webbasierten IT-Arbeitsplatz

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Der IT-Dienstleister mehrerer Bundesländer führt eine Open Source-basierte Kollaborationsplattform ein.
Dataport setzt auf Open Source im Public Sektor.
Dataport setzt auf Open Source im Public Sektor.
Foto: Dataport

Dataport, IT-Dienstleister der Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Sachsen-Anhalt sowie der Steuerverwaltungen in Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern, entwickelt eine skalierbare Online-KollaborationsplattformOnline-Kollaborationsplattform. Das Projekt ist auf vier Jahre angelegt. Den Vertrag mit einem Volumen im zweistelligen Millionenbereich begrenzte Dataport jedoch zunächst auf zwei Jahre, mit der Option auf zwei einjährige Verlängerungen. Der Zuschlag ging an das Systemhaus BechtleBechtle. Top-500-Firmenprofil für Bechtle Alles zu Collaboration auf CIO.de

Ziel ist es, einen webbasierten IT-Arbeitsplatz bereitzustellen. Verwaltungen und Schulen sollen schrittweise auf Open-Source-Lösungen umstellen und proprietäre Software ablösen. Die neue Plattform basiert auf quelloffener Software von Univention aus Bremen. Der Anbieter baut die Architektur auf, stellt ein zentrales Identitäts- und Zugangs-Management bereit und übernimmt ein Portal zur Integration der einzelnen Anwendungen.

Der IT-Dienstleister Bechtle steuert die Projektpartner und stellt den Betrieb sicher. Außerdem unterstützt das Systemhaus bei Migration, Change- und Onboarding-Konzepten. Bechtle ist seit 2009 als Hardware-Lieferant und Servicepartner für Dataport tätig.

Volle Kontrolle über die verarbeiteten Daten

Mit der neuen Anwendung namens Phoenix will Dataport eine Komplettlösung anbieten, die im hauseigenen regionalen Rechenzentrum und anderen sicheren Rechenzentren betrieben wird. Johann Bizer, Vorsitzender des Vorstandss bei Dataport AöR, sagt: "Mit Phoenix möchten wir einen webbasierten IT-Arbeitsplatz für den öffentlichen Sektor auf Basis von Open SourceOpen Source entwickeln, der, im Gegensatz zu Produkten anderer Anbieter, die volle Kontrolle über die verarbeiteten Daten bietet. Einen Arbeitsplatz, der alle gängigen IT-Werkzeuge, aber auch Fachverfahren integriert und in bestehende Infrastrukturen eingebunden werden kann." Alles zu Open Source auf CIO.de

Dataport mit Sitz in Altenholz ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts. Sie entstand 2004 aus dem Zusammenschluss der Datenzentrale Schleswig-Holstein, des Hamburger Landesamtes für Informationstechnik und der Abteilung für Informations- und Kommunikationstechnik des Senatsamts für Bezirksangelegenheiten.

Dataport | Kollaborationsplattform
Branche: öffentlicher Sektoröffentlicher Sektor
Use Case: webbasierter IT-Arbeitsplatz
Anbieter: Bechtle (Koordinator), Univention und weitere
Projektdauer: vier Jahre
Volumen: im mittleren zweistelligen Millionenbereich Alles zu Public IT auf CIO.de

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