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Deutsche Bank startet Firmenkunden-Plattform



Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Bei der neuen Plattform "BluePort" kooperiert die Deutsche Bank mit den Startups Advanon, Fastbill, SMACC und twago.
Die Deutsche Bank arbeitet beim Zugangskanal "BluePort" mit Startups zusammen.
Die Deutsche Bank arbeitet beim Zugangskanal "BluePort" mit Startups zusammen.
Foto: Deutsche Bank

Die Deutsche BankDeutsche Bank will bei der DigitalisierungDigitalisierung für ihre 900.000 Geschäfts- und Firmenkunden Tempo machen. Seit Mitte Juli 2018 bietet sie nun mit "BluePort" einen zentralen Zugangskanal zu digitalen BankleistungenBankleistungen und zusätzlich zu Dienstleistungen ausgewählter Startups an. Top-500-Firmenprofil für Deutsche Bank Alles zu Digitalisierung auf CIO.de Top-Firmen der Branche Banken

Kern von BluePort ist die neue Zahlungsverkehrslösung bankline+ zur Abwicklung des täglichen Zahlungsverkehrs. Damit können alle Geschäftskonten eines Kunden aggregiert und von einer Stelle aus genutzt werden, sagt die Bank.

Die LösungLösung ist webbasiert, so dass Kunden der Bank jederzeit online auf diese und die dahinter liegenden Angebote wie bankübergreifende Kontoinformationen und Zahlungsverkehr, die Importmöglichkeit von Zahlungsverkehrsaufträgen oder eine Hotline, zugreifen können. Alles zu Projekte auf CIO.de

Zugang für Kunden kostenlos

Der Zugang ist für den Kunden kostenlos, einzelne Leistungen könne der Kunde nach Bedarf über drei Preispakete buchen. Neukunden dürfen das Angebot zu Beginn sechs Monate kostenlos nutzen.

BluePort sei darüber hinaus offen für ausgewählte Kooperationspartner: Die Bank setzt dabei auf Lösungen, die nicht nur aus der Deutschen Bank kommen. Diese können in die Plattform integriert werden.

"Über diesen Zugang können wir unseren Kunden in Zukunft wesentlich schneller neue Angebote und Leistungen, auch von Anbietern außerhalb der Bank, zur Verfügung stellen", sagte Stefan Bender, Leiter des Firmenkundengeschäfts bei der Deutschen Bank.

Start mit Startups

Zum Start von BluePort haben Kunden Zugang zu den Produkten von drei Kooperationspartnern: Bereits in der Entwicklungsphase der Plattform arbeitete die Bank mit dem Startup SMACC zusammen. SMACC unterstützt Unternehmen bei der Buchhaltung und Finanzprozessen mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. Deren Software ermögliche die Abwicklung des Buchhaltungsprozesses ab Belegeingabe bis hin zur Zahlung. Die Integration soll noch im Laufe dieses Jahres erfolgen.

Die FastBill GmbH bietet kleineren Unternehmen und Selbstständigen eine Plattform, mit der sie Belege und Finanzdaten zentral verwalten können, sowie Schnittstellen zu Steuerberatern.

Twago, ein Tochterunternehmen von Randstad, ist ein Freiberufler-Marktplatz, der online Arbeit an freie Mitarbeiter und Agenturen vermittelt.

In Kürze werde auch Advanon über BluePort erreichbar sein. Advanon ist eine Alternative für klassische Factoring-Lösungen und richte sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland und der Schweiz. Darüber können sich Unternehmen Rechnungen ab einem Betrag von 1000 Euro online vorfinanzieren lassen.

Deutsche Bank | BluePort

Branche: Finanzdienstleistungen
Zeitrahmen: Live seit Juli 2018, kontinuierliche Weiterentwicklung im agilen Modell
Mitarbeiter: Komplementäres Team aus Business & IT sowie onshore & offshore Entwicklerteams
Produkte: Plattform zum digitalen Ökosystem der Deutschen Bank für Geschäfts- und Firmenkunden - zum Marktstart Fokus auf Multi-Bank-Zahlungsverkehr.
Methoden: AgileAgile Entwicklung unter Einbindung der Nutzer und Kunden
Einsatzort: (zunächst) Deutschland
Internet: www.deutsche-bank.de/blueport Alles zu Agile auf CIO.de

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