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Gemeinsame Projekte ja, aber kein Auslagern

Deutsche Post stoppt Outsourcing an HP

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Die Deutsche Post wird ihre IT-Verwaltung entgegen einer Absichtserklärung vom Januar dieses Jahres nicht an Hewlett Packard (HP) auslagern. Dennoch will das Unternehmen binnen sieben Jahren eine Milliarde Euro einsparen.
Zu früh ins Horn getutet: Entgegen einer Ankündigung vom Januar lagert die Deutsche Post ihre IT-Verwaltung nun doch nicht an Hewlett Packard aus.
Zu früh ins Horn getutet: Entgegen einer Ankündigung vom Januar lagert die Deutsche Post ihre IT-Verwaltung nun doch nicht an Hewlett Packard aus.

Die Deutsche Post wird nicht, wie ursprünglich geplant, ihre IT-Verwaltung an HPHP übertragen. Man habe in gemeinsamen Gesprächen festgestellt, dass sie die Aufgaben auch ohne OutsourcingOutsourcing erledigt werden könnten, sagte eine Sprecherin gegenüber CIO.de. Am Sparziel von einer Milliarde Euro binnen sieben Jahren ändere sich nichts. Alles zu HP auf CIO.de Alles zu Outsourcing auf CIO.de

Das hatte im Januar noch anders geklungen: Die Optimierung von IT Infrastrukturen und Rechenzentren seien Kernkompetenzen von HP, hatte die Post in einer Presse-Erklärung geschrieben. Und weiter: HP verfüge über "ausgewiesene Expertise und Erfahrung, um IT Infrastrukturen so zu optimieren, dass die Deutsche Post World Net ihr Geschäft noch effizienter betreiben kann." Deswegen hatte das Unternehmen am 24. Januar auch eine Absichtserklärung mit dem Dienstleister unterschrieben.

Teile der weltweiten IT-Aktivitäten sollten HP überantwortet werden. 2500 Mitarbeiter sollten zu HP wechseln. Ihre Aufgaben: Informations- und Daten-Management, Infrastruktur- und Netzwerk-Management sowie Anwendungs-Management.

Weiter sagte die Sprecherin, die Absage ans Auslagern heiße nicht, dass es keine Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen gibt. Es seien gemeinsame ProjekteProjekte im Gange - wobei sie gleich einschränkt, von gemeinsamer Umsetzung sei nicht automatisch die Rede. Details könne man noch nicht abschätzen. Alles zu Projekte auf CIO.de

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