Trotz Kostensenkungen fehlt es nach an Unterstützung durch das Management

Die zweite Welle des E-Procurement rollt an

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Ein Blick auf die System-Seite zeigt, dass individuelle Lösungen dominieren. Das geht allerdings nicht mit einer hohen Integration einher, weil die Systeme in vielen Unternehmen offenbar unabhängig voneinander geplant werden.

Nach den Antworten der Studienteilnehmer zu urteilen, ist das größte Hindernis für eine weitere Verbreitung des E-Procurement in den Unternehmen selbst zu suchen. So beklagen - trotz der erzielten Kostensenkungen - 42 Prozent der Befragten, das Top-Management erkenne die Chancen der Lösungen nicht. 38 Prozent berichten von innerbetrieblichen Widerständen, ein Drittel gibt an, die Mitarbeiter seien nicht ausreichend qualifiziert.

Für die Studie "Elektronische Beschaffung 2006" hat die Universität Würzburg im Auftrag des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) mit 111 Unternehmen gesprochen.

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