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Fraport AG

Gutes Timing

Dr. Klaus Manhart hat an der LMU München Logik/Wissenschaftstheorie studiert. Seit 1999 ist er freier Fachautor für IT und Wissenschaft und seit 2005 Lehrbeauftragter an der Uni München für Computersimulation. Schwerpunkte im Bereich IT-Journalismus sind Internet, Business-Computing, Linux und Mobilanwendungen.

IT-Architektur, Standards und Sicherheitspolitik werden im Business Information Commitee mit allen Unternehmensbereichen besprochen und festgelegt. IT-strategisch ist man dort offen für Innovationen, versteht sich aber weniger als First Mover denn als Early Adapter. „Wir führen keine Systeme ein, die nicht einen klaren Business-Case haben und unternehmensweit abgestimmt sind“, erklärt Krieg.

Wenn möglich setzt Fraport auf Standard-Produkte vom Markt. Im kaufmännischen Bereich hat das Unternehmen sehr viele SAP-Anwendungen im Einsatz. Facility Management, Controlling, FinanzenFinanzen und Human Ressources laufen alle über SAPSAP. Alles zu SAP auf CIO.de Top-Firmen der Branche Finanzen

Operativ nutzt Fraport eigens entwickelte Software wie den Departure Manager oder die Airport Operational Database. Die Datenbank wurde zusammen mit T-Systems entwickelt, die letzte Betriebsstufe wurde 2004 abgeschlossen. Im Bereich Business IntelligenceBusiness Intelligence kooperiert Fraport stark mit SAP und SAS, das erste Modul ist in Betrieb. Im für Airports extrem sensiblen Kommunikationsbereich wurde der digitale Bündelfunk Tetrapol eingeführt. Er wird gerade weiter ausgebaut. Alles zu Business Intelligence auf CIO.de

Eine klare Strategie fährt Krieg beim Thema OutsourcingOutsourcing. Ausgelagert wird, was standardisiert und nicht spezifisch ist für Fraport. Dazu gehört der gesamte Rechenzentrumsbetrieb, der Service Desk und das Netzwerk, das seit dem 1. Juli ein Joint Venture mit der Gedas führt. Fraport erhofft sich davon vor allem niedrigere IT-Kosten, aber auch mehr Effizienz und eine verbesserte Servicequalität. Alles zu Outsourcing auf CIO.de

Die für Fraport und den Flughafenbetrieb essentielle IT wird weiter inhouse betrieben. „Unsere gesamte Erstellung und Betreuung von Software- und Kommunikationsinfrastruktur mit allen für den Flughafenbetrieb kritischen Programmen behalten wir selbstverständlich im Haus“, sagt Krieg. „Das sind IT-Lösungen, mit denen wir uns von anderen unterscheiden. Und von denen wir überzeugt sind, dass sie uns einen Wettbewerbsvorsprung sichern.

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