iPad


Mängelliste der Anwender

iPad-Nutzer vermissen Business-Apps

Werner Kurzlechner lebt als freier Journalist in Berlin und stellt regelmäßig Rechtsurteile vor, die Einfluss auf die tägliche Arbeit von Finanzentscheidern nehmen. Als Wirtschaftshistoriker ist er auch für Fachmagazine und Tageszeitungen jenseits der IT-Welt tätig.
Das iPad erobert die Geschäftswelt offenbar im Sturm. Die Nutzer erhoffen sich zumeist einen möglichst raschen Zugang zu allen möglichen Business-Anwendungen, wie eine Umfrage von Citrix zeigt.
Breite Nutzung, ebenso hoher Bedarf: einige Umfrage-Ergebnisse von Citrix im Überblick.
Breite Nutzung, ebenso hoher Bedarf: einige Umfrage-Ergebnisse von Citrix im Überblick.
Foto: Citrix

43 Prozent der auch geschäftlichen iPad-User sagen, sie seien mit dem handlichen Tablet-PC produktiver als zuvor und nutzten das gute Stück täglich. 38 Prozent können nach eigenen Angaben jetzt schneller auf Anfragen von Kunden, Kollegen oder Vorgesetzten reagieren. Das geht aus einer Umfrage des Softwareanbieters Citrix hervor. Mehr als 13 Prozent halten ihren iPadiPad inzwischen sogar für geschäftskritisch. Allerdings sollte die andere Seite nicht verschwiegen werden: Knapp 45 Prozent finden ihr Gerätchen ganz nett und bequem, ohne es häufig zu nutzen. Alles zu iPad auf CIO.de

Ein alles in allem also ein gespaltenes Urteil in einer Umfrage mit insgesamt aufschlussreichen Ergebnissen, die aber vorab einer Einordnung bedürfen. Citrix erhielt online Antworten von rund 5.000 Nutzern. Gerade einmal sieben Monate nach Markteinführung sei die offen bekundete Abhängigkeit vom iPad bemerkenswert, so der Anbieter. Allerdings weist Citrix selbst darauf hin, dass vorwiegend eigene Kunden befragt werden konnten – und wohl vor allem diejenigen Antworten gaben, die ein besonderes Interesse am iPad-Thema haben.

Laut dieser Befragung der iPad-Avantgarde kaufen sich 62 Prozent das iPad vorwiegend für geschäftliche Nutzung. 43 Prozent sagen, dass ihre Firma ihnen ein iPad zur Verfügung stellt. Mehr als 70 Prozent der Unternehmen erlauben den Zugriff auf ihren Datenpool über die Geräte ihrer Mitarbeiter.

Wenn dies nicht der Fall ist, geschieht das vor allem wegen Sicherheitsbedenken. 63 Prozent der Befragten nannten diesen Grund. Mehr als 35 Prozent berichten, ihr Unternehmen erlaube die Datenspeicherung nur auf firmeneigenen Geräten oder betrachte das iPad nicht als Standardgerät.