Finance IT


Compliance-, Risk Management- und Security-Prozesse standardisieren

Krise fördert Manipulation, Betrug und Geldwäsche

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Weil die Aktivitäten rund um Compliance, Risiko Management und IT-Security auf verschiedene Bereiche verteilt sind, können Banken die Kosten nicht einschätzen. Die Analysten von Datamonitor raten, Synergien zu bilden.

Nach Aussagen des Marktforschers Datamonitor kommen auf BankenBanken infolge der Finanzkrise erhebliche Anforderungen beim Kampf gegen Betrug, Manipulation und Geldwäsche zu. Die Analysten stellen das in einen größeren Zusammenhang von Compliance, Risiko-Management (RM) und IT-Sicherheit und appellieren an Entscheider, Prozesse zu standardisieren. Top-Firmen der Branche Banken

Die Analysten haben mit 194 Banken gesprochen. Dabei kristallisierte sich heraus, dass Überlappung und Dubletten von Daten und Prozessen das größte Problem darstellt.

Einige der Banken hätten angesichts wirtschaftlichen Drucks von Budget-Kürzungen gesprochen. Datamonitor kann das verstehen, aber nicht gutheißen. Tipp der Analysten: Anstatt Gelder zu streichen, sollten sich Entscheider die Mühe machen, alle Aktivitäten rund um Compliance, RM und Security im Unternehmen nachzuvollziehen. Das sei mit erheblichem Aufwand verbunden, weil diese Aktivitäten in einer Bank meist über das ganze Institut verteilt sind.

Datamonitor geht davon aus, dass sich der Aufwand lohnt. Wer alle entsprechenden Prozesse kenne, könne sie standardisieren und auf diese Weise Synergien nutzen.

Zur Startseite