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Internet of Things

Liebherr testet Smart Tracking Analytics

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Die Unternehmensgruppe Liebherr will mittels IoT-Technologie (Internet of Things) Produktion und Transportrouten optimieren.
Der Baumaschinen- und Gerätehersteller Liebherr hat eine Testumgebung für Smart Tracking entwickeln lassen.
Der Baumaschinen- und Gerätehersteller Liebherr hat eine Testumgebung für Smart Tracking entwickeln lassen.
Foto: GE_4530 - shutterstock.com

Für die Schweizer Unternehmensgruppe LiebherrLiebherr haben die Anbieter SAS, PTC und Elisa Smart Factory im Aachener European 4.0 Transformation Center (E4TC) eine Versuchsumgebung entwickelt, um das Asset Tracking - das Identifizieren von Objekten aus der Ferne - zu verbessern. Liebherr will Transparenz im Hinblick auf die Position einzelner Komponenten in der Werkshalle gewinnen und eine Gesamtsicht erhalten, die verschiedene Quellen integriert sowie Planungs- und Positionsdaten der Komponenten visualisiert. Diese Gesamtsicht soll Betriebsleitern und Führungskräften bereitgestellt werden. Top-500-Firmenprofil für Liebherr

Dafür haben die Partner in dem Test-Szenario Arbeitsplätze virtuell nachgebildet und deren Produktionsumgebung visualisiert. Technologische Basis ist eine 3D-Engine, die AutoCAD-Dateien importiert. Positions- und Statusinformationen zu Maschinen, Material und Aufträgen lösen Trigger aus, die die Komponentenbereitstellung, die Montage und den Produkttransport steuern.

Die Nutzung von AnalyticsAnalytics soll Produktionszeiten simultan vorhersagen. Technische und analytische Ergebnisse werden in einer Webapplikation aufbereitet und Drittsystemen zur Weiterverarbeitung bereitgestellt. Liebherr verspricht sich davon, Transportrouten optimieren und Montageschritte für einzelne Produktionsplätze schneller durchführen zu können. Rüstzeiten am Arbeitsplatz haben sich in der Testumgebung verringert und die Lagerbestände stärker an den faktischen Bedarf angepasst. Alles zu Analytics auf CIO.de

Optimierung der gesamten Wertschöpfungskette

"Gerade in der Feinplanung ist es entscheidend, zu jedem Zeitpunkt zu wissen, wo sich Maschinen, Werkzeuge und Materialien befinden", sagt Matthias Morath, PLM Innovation Consultant bei Liebherr IT-Services. "Von Smart Tracking Analytics, das wir jetzt getestet haben, erhoffen wir uns die Optimierung der gesamten Wertschöpfungskette. Der Pilotversuch in der Demonstrationsfabrik des E4TC hat gezeigt, dass das tatsächlich machbar ist."

Die dezentral organisierte Firmengruppe Liebherr ist auf elf Geschäftsfeldern aktiv und bezeichnet sich als "einen der größten Baumaschinenhersteller der Welt". Hauptsitz des Unternehmens ist Bulle (Schweiz).

Liebherr | Internet der Dinge (IoT)
Branche: Baumaschinen- und Geräteherstellung sowie WeiteresBaumaschinen- und Geräteherstellung sowie Weiteres
Use Case: Optimierung von Montageschritten und Transportrouten
Produkte: SAS Analytics for IoT, Industrial-IoT-Plattform Thingworx (PTC), Digital-Twin-Oberfläche sowie Multi-Vendor Track and Trace Visualization (Elisa Smart Factory)
Partner: SAS, PTC und Elisa Smart Factory sowie das European 4.0 Transformation Center (Aachen) Top-Firmen der Branche Industrie

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