Wellness im Job

Mitarbeiter-Gesundheit als Erfolgstreiber

26.07.2017
Von Sarah K. White und
Sarah K. White schreibt für unsere US-Schwesterpublikation CIO.com. Sie kümmert sich dort in erster Linie um alle Themen rund um IT-Karriere und Healthcare-IT. Ihre früheren beruflichen Stationen umfassten Tätigkeiten für die B2C-Plattform TechnologyGuide und das Jobportal Monster.com.
Florian beschäftigt sich mit dem Themenbereich IT-Security und schreibt über reichweitenstarke und populäre IT-Themen an der Schnittstelle zu B2C. Daneben ist er für den Facebook- und LinkedIn-Auftritt der COMPUTERWOCHE zuständig.
Künstliche Intelligenz, Machine Learning und Big Data sind in aller Munde. Mit modernen Tools lassen sich jedoch nicht nur Prozesse und Gewinne, sondern auch die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter optimieren.

Viele Unternehmen haben bereits Wellness-Programme für ihre Mitarbeiter eingeführt. In den nächsten Jahren werden solche Programme maßgeblich für den Erfolg eines Unternehmens sein - sagt zumindest Chris Boyce, seines Zeichens CEO von Virgin Pulse: "Die fortschrittlichsten Unternehmen stellen ihren Mitarbeitern Ressourcen und ToolsTools zur Erreichung persönlicher Ziele zur Verfügung und haben den daraus entstehenden Mehrwert fürs Business längst erkannt - egal ob es dabei um ein Leben mit Diabetes geht, wie man sich gesund ernährt oder wie man am besten für die Ausbildung der Kinder spart." Alles zu Tools auf CIO.de

Investitionen in GesundheitGesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeiter sollen so in Zukunft nicht nur junge Top-Talente anziehen, sondern sich auch ganzheitlich positiv auf den Erfolg eines Unternehmens auswirken. Warum? Wie? Wir verraten es Ihnen! Top-Firmen der Branche Gesundheit

Die Gesundheit der Mitarbeiter ist ein wichtiger Faktor für den Unternehmenserfolg.
Die Gesundheit der Mitarbeiter ist ein wichtiger Faktor für den Unternehmenserfolg.
Foto: PHOTOCREO Michal Bednarek - shutterstock.com

KI & Machine Learning für mehr Wellness

Dr. Rajiv Kumar, Chief Medical Officer bei Virgin Pulse, geht davon aus, dass künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen künftig eine gewichtige Rolle spielen, wenn es um die Gesundheit der Mitarbeiter geht. Diese Technologien läuten nach Meinung des Experten ein neues Zeitalter in Sachen Personalisierung ein, indem sie in der Lage sind, höchst individuelle Gesundheits- und Wellness-Faktoren zu berücksichtigen.

Virgin Pulse selbst bietet technologische Lösungen für Unternehmen an, um Wellness- und Gesundheitsprogramme auszubauen und zu verfeinern. Vor kurzem hat das Unternehmen Amazons KI-Assistentin Alexa in seine Produkte integriert, um Mitarbeitern dabei zu helfen ihre Gesundheit zu "tracken". Dieses Vorgehen basiert auf der Idee, die über Tools wie Alexa gesammelten Daten dafür zu nutzen, entsprechende Empfehlungen auszusprechen. Alexa könnte also künftig den Zapfenstreich verkünden, daran erinnern, dass das letzte Workout schon ziemlich lange her ist oder die nächste Bildschirmpause in Erinnerung rufen.

CEO Boyce bringt die Vision von Virgin Pulse auf den Punkt: "Wir glauben, dass Alexa zu einem höchst personalisierten und effektiven Personal Coach wird, der den Kunden und ihren Familien dabei helfen wird, einen gesünderen Lebensstil zu verinnerlichen."

Und auch wenn der ein oder andere Datenschützer jetzt empört aufschreien dürfte: Die Technologie ist in der Realität längst am Arbeitsplatz angekommen - in Form von WearablesWearables, Apps und Fitness Trackern. Für die kommenden Jahre erwartet Boyce, dass diese Technologien mit zahlreichen lokalen Signalgebern kombiniert werden. So ein Signalgeber könnte beispielsweise ein Aufzug sein, der daran erinnert, dass es gesünder ist die Treppe zu benutzen. Oder ein Wasserspender in der Büroküche, der bei Betreten automatisch auf sich aufmerksam macht. Alles zu Wearables auf CIO.de

Work-Life-Balance im Fokus

Technologische Innovationen haben den Arbeitsplatz transformiert: Mitarbeiter können heute dank Smartphone, Tablet und Co. quasi von überall aus arbeiten. Das hat allerdings auch dazu geführt, dass die Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben immer weiter verwischen. In manchen Fällen führt das so weit, dass die Mitarbeiter (bei entsprechender Persönlichkeit) überhaupt nicht mehr zur Ruhe kommen, wie Boyce erklärt: "Technologie erlaubt uns, von überall aus zu arbeiten und befähigt uns gleichzeitig, auch private Angelegenheiten relativ komfortabel rund um die Uhr regeln zu können.

Die Arbeit folgt uns nach Hause, das Privatleben folgt uns ins Büro - wir befinden uns in einem permanenten Balanceakt. Der Arbeitsplatz der Zukunft wird sich dadurch auszeichnen, dass die Mitarbeiter nach technologischen Lösungen suchen, die ihnen dabei helfen ihr gesamtes Leben - also den privaten wie den professionellen Bereich - zu managen, losgelöst von Ort und Zeit".

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