Projekte


Neuer Accelerator APX

Porsche und Axel Springer fördern Startups



Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Mit einer branchenübergreifenden Anschub-Finanzierung sollen Neugründungen gefördert werden, die ebenfalls über Industriegrenzen hinausdenken. Dafür haben Porsche Digital und Axel Springer Digital Ventures das gemeinsame Startup APX gegründet.

Ein neuer Accelerator von PorschePorsche Digital und Axel SpringerAxel Springer Digital Ventures mit dem Namen APX (Axel Springer Porsche Accelerator) hat seinen Betrieb aufgenommen. Bereits im März haben die ersten Startups in Räume in Berlin-Kreuzberg bezogen. Top-500-Firmenprofil für Axel Springer Top-500-Firmenprofil für Porsche

Jörg Rheinboldt war 1999 Mitbegründer von Alando, nur sechs Monate später kaufte Ebay das Online-Auktionshaus.
Jörg Rheinboldt war 1999 Mitbegründer von Alando, nur sechs Monate später kaufte Ebay das Online-Auktionshaus.
Foto: APX

APX will Startups bei der Gesellschaftsgründung, der Umsetzung der Marketing- und Finanzplanung, der Produktentwicklung sowie bei weiteren Finanzierungsrunden unterstützen und branchen- und industrieindustrieübergreifend in digitale Geschäftsmodelle investieren. Top-Firmen der Branche Industrie

Henric Hungerhoff arbeitete im Büro von Axel Springer CEO Mathias Döpfner.
Henric Hungerhoff arbeitete im Büro von Axel Springer CEO Mathias Döpfner.
Foto: APX

Geschäftsführer von APX sind Jörg Rheinboldt (46) und Henric Hungerhoff (34). Rheinboldt ist ehemaliger Ebay Deutschland-Chef und seit Oktober 2013 Geschäftsführer bei Axel Springer Plug and Play. Hungerhoff wechselt aus dem Büro des Axel Springer-Vorstandsvorsitzenden Mathias Döpfner zu APX.

Startups erhalten eine Anschubfinanzierung in Höhe von 25.000 Euro oder bis zu 100.000 Euro, falls sie bereits externes Kapital aufgenommen haben. Außerdem bietet der Accelerator den Startups ein 100-tägiges Programm mit Workshops und Veranstaltungen. Danach können die Unternehmen Arbeitsplätze und Infrastruktur weitere drei Monate kostenlos nutzen.

"Unser Ziel ist es, mit APX Startups zu finden, die über Industriegrenzen hinausdenken. Wir möchten ihnen die Möglichkeit geben, ihre Ideen zu erproben und mit uns gemeinsam zu verwirklichen", sagte Thilo Koslowski, Geschäftsführer bei Porsche Digital.

APX baut auf dem 2013 gestarteten Accelerator-Programm von Axel Springer Plug and Play auf, einem Joint Venture zwischen Axel Springer Digital Ventures und dem Plug and Play Tech Center.

Axel Springer und Porsche | APX Axel Springer Porsche Accelerator

Branche: Branchenübergreifend, MedienMedien und AutomotiveAutomotive
Zeitrahmen: operativer Start: März 2018
Mitarbeiter: circa 10
Produkte: Top-Firmen der Branche Automobil Top-Firmen der Branche Medien

• Pre-Seed Deal (25.000 Investment für fünf Prozent Unternehmensanteil)
• Seed Deal (100.000 Investment). Start-ups können sich fortwährend bewerben - die Aufnahme erfolgt monatlich
Einsatzort: Standort Berlin; Aktivitäten europaweit
Internet: www.apx.ac

Zur Startseite