Der Linux-Gründer über Vertrauen, Ironie und Kritik

Wie Linus Torvalds Software-Projekte steuert

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

CIO.com-Autor Steven Vaughan-Nichols fügt an, Linus Torvalds werde auch dafür respektiert, dass er eigene Fehler unumwunden zugibt.

3. Sparen Sie sich Ihre Ironie. Mit klaren, deutlichen Worten kommt jeder Entscheider weiter als mit Sticheleien oder Sarkasmus. Die Leute sollen Feedback, Beurteilungen und Anweisungen verstehen. Dies vor allem auch vor dem Hintergrund internationaler Kooperationen.

4. Lassen Sie die anderen auch mal was sagen. Wenn ein Entscheider sich erklären lässt, warum ein Mitarbeiter oder Partner etwas - scheinbar oder faktisch - falsch gemacht hat, lernt er dazu. Manchmal auch, dass seine Einschätzung vorschnell war.

5. Immer graderaus - und freundlich. Alle Beteiligten lernen am Meisten, wenn inhaltliche Fehler deutlich benannt werden. Und das am Besten in vernünftigem Ton.

Der Pinguin kann auch anders

Linus Torvalds scheint sich übrigens darüber zu amüsieren, dass manch einer sein Logo für einen "fetten" Pinguin hält. Sein Kommentar: "Das zeigt mir, dass diese Leute wahrscheinlich noch nie einen wütenden Pinguin gesehen haben, der sie mit einer Geschwindigkeit von über 160 Stundenkilometer angreift. Sie wären wohl etwas vorsichtiger, wenn sie das gesehen hätten."

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