Twitter abschalten

51 Ratschläge für mehr Produktivität



Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Die Arbeit am Vorabend planen und offensichtliche Störquellen ausschalten: Celestine Chua gibt Tipps für mehr Produktivität. Wir zeigen, wie man einige davon umsetzt.

An der persönlichen Produktivität gibt es immer etwas zu verbessern, glaubt Celestine Chua. In Ihrem Blog "The Personal Excellence" gibt sie 51 Ratschläge, um die eigene Produktivität anzukurbeln.

Ein erfolgreicher Tag beginnt für sie schon am Abend zuvor. Die Produktivitätsexpertin rät, vor dem Schlafengehen fünf Minuten lang über den nächsten Tag nachzudenken. Dabei sollte man an die bevorstehenden Aufgaben denken, ihnen eine Priorität zuordnen und sich schon einen ungefähren zeitlichen Ablauf überlegen. So könne man am kommenden Tag gleich loslegen.

Schwierige Aufgaben werden bei Chua erledigt, nicht geschoben. Legt man dann morgens los, sollte man sich zuerst den härtesten Brocken vornehmen. Ist er abgeschlossen, gibt das Aufwind für den restlichen Tag.

Zum produktiven Arbeiten gehört für Chua eine To Do-Liste. Sie verschafft einem Klarheit darüber, was alles bis wann erledigt sein muss und verhindert, dass man etwas vergisst.

Es kann durchaus motivierend wirken, Aufgaben als "erledigt" zu markieren.
Es kann durchaus motivierend wirken, Aufgaben als "erledigt" zu markieren.
Foto: Rawpixel.com - shutterstock.com

Für das iPhone gibt es bereits viele unterschiedliche To Do-Apps, beispielsweise "Todo". In der Lite-Version ist diese App sogar kostenfrei. Eine weitere populäre App ist "Things". Wer ein Programm zur Aufgabenverwaltung auf dem PC oder Mac sucht, könnte sich für "wunderlist" interessieren.

Alle Störquellen abschalten

So sinnvoll Messenger, soziale Netzwerke und das Radio sein können, wer arbeitet, sollte sie abschalten. Chua rät, alle Störfaktoren wie Twitter, den Fernseher, das Radio und andere Geräusche vor Arbeitsbeginn auszuschalten. Wer besonders ungestört sein möchte, trennt sogar das Internet. So legt man den Fokus zu 100 Prozent auf die Aufgabe und arbeitet deutlich produktiver.

Wie produktiv man ist, hängt auch von der Umgebung um einen herum ab. Die Produktivitätsexpertin plädiert dafür, ein inspirierendes und motivierendes Umfeld zu schaffen. Wie man das macht, erläutert sie hier.

Wer Sport treibt und Entspannungstechniken anwendet, arbeitet produktiver. Dass ein trainierter Körper auch dem Geist gut tut, merkt jeder sicherlich bei sich selbst. Neben der Meditation ist eine weitere Entspannungsmethode die Progressive Muskelentspannung. Bei der Techniker Krankenkasse gibt es eine CD zum kostenfreien Download, mit der man die Methode erlernen und ausüben kann.

Weitere Ratschläge gibt Celestine Chua in ihrem Blogeintrag 50 Effective Ways To Boost Your Productivity. Chua arbeitet als Coach in Singapur, ihr Blog ist der "Personal Excellence Blog".

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