Finanzvorstand Nicolas Peter

BMW will nach Rekordjahr beim Gewinn nicht wieder zurückstecken

16.05.2018
Der Autobauer BMW wird trotz des Rekordgewinns im vergangenen Jahr nicht bescheidener.
BMW CFO Nicolas Peter
BMW CFO Nicolas Peter
Foto: BMW Group

"Wir streben an, das EBT auf Konzernebene nachhaltig über zehn Prozent zu halten. Für das laufende Jahr heißt das: Erneut klar mehr als zehn Milliarden Euro Ergebnis", sagte Finanzchef Nicolas Peter dem "Handelsblatt". 2017 hatte das Unternehmen beim Ergebnis vor Steuern (EBT) erstmals 10,65 Milliarden Euro erzielt, das war der höchste Gewinn der Firmengeschichte.

Neben einem höheren Autoabsatz hatten auch die Höherbewertungen von Beteiligungen wie dem Kartendienstleister Here, die besseren Geschäfte der Finanzsparte und die höheren Gewinne der chinesischen Produktionsgemeinschaftsunternehmen für die guten Zahlen gesorgt.

BMWBMW will künftig neben der Rendite im AutogeschäftAutogeschäft das weiter gefasste Konzernergebnis verstärkt als Leistungsindikator hervorheben. "Das EBT auf Konzernebene wird künftig gleichwertig mit der operativen Rendite in der Autosparte behandelt", sagte Peter. Während die operative Rendite im Autogeschäft bei acht bis zehn Prozent liegen soll, peilt BMW für das Konzernergebnis mit mehr als zehn Prozent ein höheres Renditeniveau an. (dpa/rs) Top-500-Firmenprofil für BMW Top-Firmen der Branche Automobil

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