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Auch Finanzierungsplattform verkauft

Daimler Financial Services lagert Applikations-Management aus

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Daimler Financial Services (DFS) hat einen Fünfjahres-Vertrag mit dem britischen IT-Dienstleister CGI abgeschlossen. Außerdem planen beide Unternehmen den gemeinsamen Vertrieb einer von Daimler entwickelten Fahrzeugfinanzierungs-Plattform Phoenix.
Der Unternehmenssitz der Daimler Financial Services in Berlin.
Der Unternehmenssitz der Daimler Financial Services in Berlin.

Die Daimler Financial Services gibt die komplette Anwendungsabwicklung für die internationale Fahrzeugfinanzierung in die Hände des britischen Providers CGI. Dabei geht es hauptsächlich um eine selbstentwickelte Asset Lease und Finance Software. Der Vertrag hat eine Laufzeit von fünf Jahren, das Volumen wird mit "mehreren Millionen Euro" angegeben. Mit dem Vertrag gehen die Rechte an der Software auf CGI über.

Für Daimler steht neben Kostensenkungen der Wunsch nach StandardisierungStandardisierung von Geschäftsprozessen im Vordergrund. Nach den Worten eines Firmensprechers sind die abgedeckten Prozesse nicht Wettbewerbs-differenzierend und somit auch langfristig gut auslagerbar. Alles zu Standardisierung auf CIO.de

Das Unternehmen hat außerdem Daimlers Fahrzeugfinanzierungs-Plattform Phoenix gekauft, die speziell für die Fachhändler des Autobauers entwickelt wurde. Die Briten planen nun gemeinsam mit Daimler den weltweiten Vertrieb der Plattform.

Die Daimler Financial Services arbeitet bereits seit acht Jahren mit CGI zusammen. Im Zuge des Outsourcings der Anwendungsabwicklung werden in England 50 Mitarbeiter vom Kunden zum Dienstleister wechseln.

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