Analysten warnen vor Konservatismus

Deutsche Führungskräfte scheuen Change Management am stärksten

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Erfolgreiches Change Management nach Booz & Company.
Erfolgreiches Change Management nach Booz & Company.

Wer Veränderungen schnell und erfolgreich umsetzen will, dem legen Booz & Company folgende acht Schritte ans Herz: Zunächst müssen die Veränderungen (neudeutsch: "der Change") definiert werden. Danach müssen die Entscheider ein gemeinsames Bedürfnis ("Shared need") entstehen lassen, bevor eine von allen geteilte Vision entworfen werden kann.

Danach - bei Punkt vier - geht es ans Konkrete: Der Change muss geleitet werden, das heißt, die Führungskräfte müssen die Veränderungen aktiv anweisen und vor allem vorleben. Nur dann lassen sich - Schritt fünf - alle Beteiligten mobilisieren. Das bringt es mit sich, Verantwortlichkeiten festzulegen (Stufe sechs).

Ziel ist eine Unternehmenskultur, die auf Veränderungen flexibel reagiert

Im siebten und achten Schritt geht es schließlich darum, Systeme und Strukturen auf den Change abzustimmen, um die nötigen Veränderungen zu stützen - und eine Firmenkultur, die fähig ist, kommende Veränderungen ebenfalls umzusetzen.

Die Analysten betonen, dass es ohne eine solche Firmenkultur künftig nicht mehr geht. Arbeitsverhältnisse, Performance-Bewertung, Incentives - alles wird sich an den Kriterien der lernenden Organisation orientieren.

Damit rücken auch der Mensch und seine Befindlichkeiten stärker in den Fokus. Die Manager von Morgen müssen fähig sein, das zu erkennen und zu meistern. Ob in den USA oder in Deutschland.

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