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Public Private Partnership

Dormagen wird "Smart Industrial City"

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Eine Public Private Partnership soll in Dormagen digitale Lösungen rund um Verkehrsleitsysteme und Kanalisation entwickeln.
Blick auf den Chempark Dormagen.
Blick auf den Chempark Dormagen.
Foto: Bayer AG

Die StadtStadt Dormagen in Nordrhein-Westfalen und das Unternehmen Currenta, Verwalter des lokalen Chemie-Areals Chempark, treiben gemeinsam das Projekt Smart Industrial City voran. Die Partner wollen digitale Lösungendigitale Lösungen entwickeln, die sowohl den Chempark als auch den öffentlichen Raum betreffen. Dabei geht es zum Beispiel um intelligente Ampelschaltungen und LKW-Leitsysteme oder um das Überwachen von Kanälen durch Sensoren. Die Partner sprechen von einem bundesweiten Pilot-ProjektPilot-Projekt. Alles zu Digitalisierung auf CIO.de Alles zu Projekte auf CIO.de Alles zu Public IT auf CIO.de

Dafür haben sich Vertreter der Stadt, des Rhein-Kreises Neuss und der Currenta in den vergangenen Monaten in zwei Workshops an einen Tisch gesetzt. Dabei ging es einerseits um Mobilität und Infrastruktur und andererseits um die Anbindung von Projektideen an den "Digitalen Zwilling": eine datenbasierte Simulationsumgebung, in der etwa Bau- und Infrastrukturmaßnahmen geplant und mit ihren Auswirkungen simuliert werden. Außerdem beziehen die Partner Startups ein, die Lösungen rund um maschinell durchgeführte Qualitätskontrollen, sichere Datenspeicherung, kameragesteuerte Reparaturen an Industrieanlagen oder zur Solarstromversorgung von Sensoren beitragen.

Sicherer Busfahren während Corona

Zur aktuellen Corona-Krise kommt von der StadtBus Dormagen GmbH eine Idee für den Busverkehr: Sensoren über den Sitzen könnten die Passagiere mittels Handy- und Webapp in Echtzeit darüber informieren, wie viele Menschen gerade im Bus sind. Unabhängig davon können solche Daten zum wirtschaftlicheren Einsatz der Fahrzeuge beitragen. Diesen Ansatz soll das Projekt nun weiter ausarbeiten. Die Kosten für einen Piloten schätzen die Partner auf circa 75.000 Euro.

Die Partner werden beim Bundesinnenministerium im Rahmen des Programms "Smart Cities made in Germany" Fördergelder beantragen. Den Antrag übernimmt Dormagens Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SWD). Im Chempark versammeln sich rund 70 Unternehmen, darunter die Bayer AGBayer AG, HeraeusHeraeus Deutschland und Linde GasLinde Gas (Linde Aktiengesellschaft). Top-500-Firmenprofil für Bayer AG Top-500-Firmenprofil für Heraeus Top-500-Firmenprofil für Linde AG

Stadt Dormagen | Digitalisierung
Public Private Partnership
Use Case: Aufgaben im öffentlichen Raum und im Chemieareal Chempark
Branchen: ChemieChemie, öffentliche Hand
Partner: Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SWD), Currenta, Startups Top-Firmen der Branche Chemie

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