E-Mail auf Platz 1

Fax wichtiger als IP-Telefonie

10.10.2011
Von Thomas Pelkmann
Thomas Pelkmann ist freier Journalist in Köln.

Auch vom Volumen her gesehen, zählt Fax immer noch zu den führenden Kommunikationsmitteln: Vier von zehn der befragten Unternehmen empfangen und versenden mehr als 500 Faxe pro Monat. Bei 70 Prozent sind es immer noch mehr als 100 Faxe bei Empfang und Versand.

Die Vorteile des Fax gegenüber der E-Mail

Qualitativ handelt es sich dabei zudem um "besonders wichtige Kommunikationsinhalte": Fast drei Viertel der Dokumente erhalten Buchungen, Bestellungen und Aufträge. Dazu kommen Briefe, Dokumente, technische Skizzen, Patientendaten sowie juristische Unterlagen.

Über die Zukunft des Faxens geben die Umfrageteilnehmer ein uneinheitliches Bild ab: Einer von fünf glaubt, dass die Bedeutung der Übertragung per Telefon "stark abnehmen" wird. Weitere 38 Prozent rechnen mit einem "leichten Bedeutungsverlust". 37 Prozent gehen davon aus, dass die Bedeutung gleich bleibt, fünf Prozent gar glauben, dass Faxen sogar wichtiger werden wird. Der Grund für das vermutete Beharrungsvermögen von Fax "dürfte in einigen speziellen Vorzügen gegenüber der E-Mail liegen", vermutet Ferrari electronic.

So wird die E-Mail gegenüber dem Fax zwar bei Kosten (88 Prozent), Schnelligkeit (86 Prozent) und Etabliertheit (69 Prozent) deutlich besser eingeschätzt. Faxe bieten aus Sicht der Unternehmen dagegen für Vorteile bei der Rechtssicherheit (72 Prozent Nennungen), bei der Nachweisbarkeit (66 Prozent) und bei der IT-Sicherheit (sagen 56 Prozent).

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