Berliner KI-Start-up

Heraeus steigt bei Smart Steel Technologies ein

14.02.2023
Der Technologiekonzern Heraeus will mit dem Einstieg beim Berliner Start-up Smart Steel Technologies (SST) sein Geschäft im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) und KI-basierte Prozessoptimierung ausbauen.
Heraeus Stranggiessanlage: Mit der Beteiligung bei Smart Steel Technologies will Heraeus die Produktionsprozesse in den Stahlwerken weiter verbessern.
Heraeus Stranggiessanlage: Mit der Beteiligung bei Smart Steel Technologies will Heraeus die Produktionsprozesse in den Stahlwerken weiter verbessern.
Foto: Heraeus Holding

Mit dem Schritt werde HeraeusHeraeus mit etwa 47 Prozent größter Anteilseigner bei SST, teilten Heraeus und das Start-up am Dienstag mit. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Top-500-Firmenprofil für Heraeus

"Mit Smart Steel Technologies haben wir einen kompetenten Partner an unserer Seite, mit dessen Software wir die Produktionsprozesse in Stahlwerken weiter verbessern werden", sagte der Vorstandsvorsitzende der Heraeus Holding und Vorsitzende der Geschäftsführung, Jan Rinnert. SST-Gründer und -Vorstandschef Falk-Florian Henrich erklärte, die Zusammenarbeit mit Heraeus als starkem Partner ermögliche wertvolle Synergien und Innovationen für die Stahlindustrie.

Smart Steel Technologies bietet KI-basierte Prozesssteuerungssoftware an, die in Echtzeit Vorhersagen sowie Empfehlungen zur Optimierung des Produktionsprozesses automatisch berechnet - etwa die optimale Temperatur bei Flüssigstahl oder die optimale Produktionsplanung. Den Angaben zufolge können Stahlhersteller ihre Anlagen dadurch effizienter, sicherer und umweltschonender betreiben.

Das etwa 50-köpfige Team setzt sich aus Stahlexperten, Software-Ingenieuren, Mathematikern und Physikern zusammen. Zu den Kunden von SST gehören den Angaben zufolge Unternehmen wie der Stahlhersteller ArcelorMittal oder das französische Unternehmen Vallourec. Die anderen Anteilseigner des Stat-ups sind SST-Gründer und Vorstandschef Falk-Florian Henrich sowie der Karlsruher Technologieinvestor LEA Partners. (dpa/rs)

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