Finance IT


Avaloq-Experten gefragt

IT-Freiberufler für Core-Banking kassieren ab

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
IT-Freiberufler, die sich auf Kernbanken-Systeme spezialisieren, können höhere Stundensätze verlangen als ihre Mitstreiter ohne diese Fachkenntnisse. Insbesondere Avaloq-Experten sind gefragt, wie die IT-Personalagentur Gulp beobachtet.

Sie besetzen "eindeutig eine Nische - aber eine chancenreiche", schreibt die Münchener Personalagentur Gulp über IT-Freiberufler mit Kenntnissen in Kernbanken-Systemen. Gulp hat sich die Projektanfragen und die Honorare dieser Spezialisten angesehen und mit dem Durchschnitt der IT-Freien verglichen. Fazit: Insbesondere Informatiker, die sich auf das Core-Banking-System des Schweizer Anbieters Avaloq spezialisiert haben, können sich ihre Aufträge aussuchen.

Dazu ein paar Zahlen: Im Schnitt verlangen die freien IT-Kräfte in der Gulp-Datenbank einen Stundensatz von 70 Euro. Avaloq-Experten nehmen 87 Euro pro Stunde. Wer auf Core 24, OS Plus oder MBS spezialisiert ist, kann immer noch 76 Euro berechnen und liegt damit ebenfalls über dem Schnitt.

Diese Durchschnittswerte dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Skala nach oben Luft lässt. Wie Gulp-Marketingleiter Stefan Symanek mitteilt, verlangt mehr als ein Fünftel der Avaloq-Spezialisten Stundensätze von mehr als 100 Euro.

Avaloq-Fachkräfte erhalten durchschnittlich 27 Projektanfragen im Monat. OS Plus-Spezialisten liegen mit 19 Anfragen auf Platz zwei vor Core 24-Fachleuten (zwölf Anfragen) und MBS-Spezialisten (elf Anfragen).

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