Hauseigene RFID-Projekte erfolgreicher als Collaboration

Lieferketten-Manager erhalten mehr Macht

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

3. Hauseigene RFID-Projekte bewähren sich. Nach den Erfahrungen der Analysten schneiden Kollaborations-Projekte schlechter ab als hausgemachte RFID-Projekte.

4. Beim Outsourcing ist der Billige nicht immer der Bessere. Obwohl China, Indien, Vietnam und Süd-Amerika als Provider im Rennen bleiben, sehen sich immer mehr Industrie-Firmen im eigenen Land um. Der Grund: Es geht nicht nur um Kostensenken, sondern auch um das Optimieren von Lieferzeiten und um Fragen von Qualität und kulturellem Verständnis.

Die sechs SCM-Trends

Für die nächsten ein bis zwei Jahre stellen die Analysten Folgendes in Aussicht:

1. Nachhaltigkeit rückt auf der Agenda nach oben, auch hinsichtlich der Zulieferer. Dabei geht es nicht nur um "Green IT" und weniger Verpackungsmaterial, sondern zum Beispiel auch um möglichst kurze Transportwege. Problem: In vielen Bereichen gibt es noch keine verbindlichen Guidelines.

2. Outsourcing zwingt die Unternehmen, ihre Kernkompetenzen zu überdenken. Weil die Budgets für die IT knapper werden, müssen sich die Entscheider intensiver mit der Frage auseinandersetzen, welche Aufgaben sie ausgelagern können. Die Analysten hatten eigentlich erwartet, dass dieser Prozess im Bereich Lieferketten-Management bereits früher einsetzt.

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