Projekte


Partnerschaft mit Fraunhofer

Trumpf bringt KI in die Fertigung

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Um künstliche Intelligenz (KI) in der Produktion voranzubringen, kooperiert der Maschinenbauer Trumpf mit dem Fraunhofer-Institut.
Aus einer Partnerschaft zwischen Trumpf und Fraunhofer sollen Lösungen für die vernetzte Fertigung entstehen.
Aus einer Partnerschaft zwischen Trumpf und Fraunhofer sollen Lösungen für die vernetzte Fertigung entstehen.
Foto: Fraunhofer IPA, Rainer Bez

Der Maschinenbauer TrumpfTrumpf und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) haben eine Partnerschaft geschlossen. Sie wollen bis 2025 Lösungen für die vernetzte Blechfertigung mithilfe künstlicher Intelligenzkünstlicher Intelligenz (KI) entwickeln. Für das Forschungsprojekt steht ein Etat von rund zwei Millionen Euro bereit. Insgesamt zehn Mitarbeiter beider Partner werden an dem Projekt arbeiten. Top-500-Firmenprofil für Trumpf GmbH & Co. KG Alles zu Künstliche Intelligenz auf CIO.de

Trumpf und FraunhoferFraunhofer kooperieren bereits seit 2015 im Bereich der digitalen Fertigung. Ein Ergebnis ist beispielsweise das Assistenzsystem "Sorting Guide", das Mitarbeiter dabei unterstützt, lasergeschnittene Blechbauteile zu sortieren. Die KI-Anwendung erkennt den Entnahmevorgang und stellt automatisch alle notwendigen Informationen für die Intralogistik bereit. Das System steht den Angaben zufolge kurz vor der Marktreife. Top-500-Firmenprofil für Fraunhofer

Die Funktion von Neuronalen Netzen erklären

Die Kooperationspartner wünschen sich insbesondere eine bessere Datenqualität in der Produktion und erforschen das Thema "Erklärbarkeit von KI". Damit wollen sie die Arbeitsweise von neuronalen Netzen nachvollziehbar machen. Datenauswertungen sollen die Qualität der Produktion steigern und Kosten und Zeit sparen.

"Trumpf möchte seine führende Stellung bei KI in der Blechfertigung weiter ausbauen. Deshalb investieren wir heute schon in Zukunftstechnologien, die Unternehmen zu großen Effizienzgewinnen verhelfen und ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern", sagt Thomas Schneider, Geschäftsführer Entwicklung bei Trumpf Werkzeugmaschinen.

Die Trumpf-Gruppe mit Hauptsitz in Ditzingen, 1923 gegründet, stellt Werkzeugmaschinen und Laser für die industrielle Fertigung her. Im Geschäftsjahr 2018/19 setzte das Unternehmen mit fast 14.500 Mitarbeitern knapp 3,8 Milliarden Euro um. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) aus Stuttgart ist eine Einrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V. (FhG).

Trumpf und Fraunhofer IPA | KI-Forschung
Branchen: IndustrieIndustrie
Use Case: Künstlicher Intelligenz in der Fertigung
Laufzeit: bis 2025
Mitarbeiter: zehn
Volumen: rund zwei Millionen Euro Top-Firmen der Branche Industrie

Zur Startseite