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45.000 Euro Kostenersparnis im Jahr

Rechenzentrum der Börse Stuttgart mit neuer Kühltechnik

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Die Börse Stuttgart kühlt ihr neues Rechenzentrum mit Außenluft. Dienstleister ist T-Systems. Ein Vertrag über den Betrieb der Infrastruktur wurde über zehn Jahre abgeschlossen.

Ende Oktober öffnete das neue RechenzentrumRechenzentrum der Stuttgarter Börse seine Pforten. Planung und Umsetzung der gesamten Infrastruktur lagen bei T-Systems. Der Dienstleister hat auch den Betrieb für die nächsten zehn Jahre übernommen. Alles zu Rechenzentrum auf CIO.de

Gegenüber der Presse betonen die Börsianer die Umweltverträglichkeit des Energieversorgungs- und Kühlungkonzeptes im Rechenzentrum. Laut ihrer Darstellung kühlt sich das Gebäude bei Außenlufttemperaturen unter zwölf Grad quasi selbst. Die Klimatechnik kühle sowohl die Räume als auch einzelne Server-Schränke. T-Systems verwendet dafür Luft-Wasser-Wärmetauscher, die eine Wärmelast von mehr als 18 KW abtransportieren.

Gegenüber herkömmlich gekühlten Datenzentren spart die Börse Stuttgart jährlich etwa 45.000 Euro Energiekosten. Das Hochsicherheitsrechenzentrum in der baden-württembergischen Landeshauptstadt nimmt eine Fläche von 350 Quadratmetern ein. Zwei Drittel der Räume bieten rund 1.200 Servern in mehr als 20 Schränken Platz.

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