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Bis 2012 wird ein Volumen von neun Milliarden US-Dollar erwartet

Retail Banken investieren kräftig in Business Intelligence

Christiane Pütter ist Journalistin aus München.
Compliance, ein verschärfter Wettbewerb und nicht zuletzt die Subprime-Krise werden dazu führen, dass Privatkundenbanken weltweit mehr Geld für Business Intelligence (BI) ausgeben. Die Analysten von Datamonitor erwarten, dass die Investitionen im Jahr 2012 ein Volumen von neun Milliarden US-Dollar erreichen.

Zum Vergleich: 2006 lag die Summe bei 5,6 Milliarden Euro. Das zeigt, dass BI für die Banken auch bisher kein Fremdwort ist - die Analysten stellen aber fest, dass viele Geldinstitute die Möglichkeiten bei Weitem noch nicht ausschöpfen.

Laut Datamonitor soll BI insbesondere bei der Vergabe von Kundenkrediten unterstützen. Hier seien die Prozesse verbesserungsbedürftig.

Als der Bereich mit den größten Wachstumschancen gilt das Risiko-Management. Nach den Worten von Analyst Jaroslav Knapik haben die BankenBanken einiges zu tun: Derzeit liegen wichtige Daten meist über diverse Abteilungen verstreut, Alt-Anwendungen erschweren die Integration. Stammdaten-Management und die Speicher-Infrastruktur gehören denn auch zu den Knackpunkten. Top-Firmen der Branche Banken

Hinzu kommt eine wachsende Menge an Regularien bezüglich Betrugs-Abwehr oder Anti-Geldwäsche.

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