CRM-Markt bleibt von Kopf-an-Kopf-Rennen geprägt

SAP contra Oracle: Analysten gießen Öl ins Feuer

Christiane Pütter ist Journalistin aus München.
Oracle ist eben doch den Tick besser als SAP, der Akquise von Siebel- und Peoplesoft sei Dank. Das behauptet jedenfalls der Marktforscher Datamonitor in einer Analyse des Marktes für Customer Relationship Management-Lösungen (CRM). Seine Prognose: Obwohl sich jede Menge Anbieter in dem Segment tummeln, kommen nur wenige in die Nähe des Spitzen-Duos.
SAP ist gut, aber laut Datamonitor eben doch nur ganz knapp die Nummer Zwei auf dem CRM-Markt.
SAP ist gut, aber laut Datamonitor eben doch nur ganz knapp die Nummer Zwei auf dem CRM-Markt.
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Der Kunde ist König und so dürften die globalen Ausgaben für CRMCRM Software-Lizenzen zum Ende des Jahres 2012 ein Volumen von 6,6 Milliarden US-Dollar erreicht haben. Glaubt man Datamonitor, profitieren davon vor allem SAP und der amerikanische Konkurrent OracleOracle. Alles zu CRM auf CIO.de Alles zu Oracle auf CIO.de

Beide punkten mit Komplett-Lösungen, die vor Funktionalitäten überquellen, integrieren CRM in neue Kommunikationstechnologien und bieten bei der Implementierung volle Flexibilität vom konventionellen On-Premise über diverse gehostete bis zu On-Demand-Lösungen.

Laut Datamonitor liegt Oracle trotzdem eine Nasenlänge voraus: Nach dem Kauf von Siebel und Peoplesoft warten Larry Ellison und Co. mit einem "unglaublichen" Portfolio auf, so die Analysten. Sie trauen Oracle Siebel CRM zu, in Sachen Technologie und Ausführung neue Qualitäts-Standards zu setzen.

Allerdings sollte sich das Duo Infernal des CRM-Marktes nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen: Unternehmen wie Chordiant, Infor oder Salesforce.com rüsten sich zum Wettbewerb. Der dürfte sich noch verschärfen, wenn MicrosoftMicrosoft Dynamics CRM 4.0 bei der Kundschaft gut ankommt. Datamonitor hat außerdem Rightnow Technologies und Consona im Blick. Alles zu Microsoft auf CIO.de

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