Cloud Computing


Software für IT Analytics

Wie Magna sich Cloud-ready macht

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Bevor der Vice President Infrastructure & Operations Christian Mezler-Andelberg auf die Cloud umstellt, wollte er Transparenz über die 50.000 Arbeitsplätze schaffen. Eine Analyse-Software half dabei.
  • Magna ist ein sehr heterogenes Unternehmen mit einer dezentralen Unternehmenskultur
  • E-Mail Systeme Notes und Exchange sowie viele verschiedene Active Directories werden in die Cloud verlegt
  • Damit der Umstieg klappt, sollte eine Analyse-Software auf allen Clients die technischen Daten aller Geräte, vom Desktop bis zum Netzwerk, in Echtzeit liefern.
  • Der Betriebsrat legte zunächst ein Veto ein, weil er aus Datenschutzgründen eine Anonymisierung verlangte.
Christian Mezler-Andelberg, Vice President Infrastructure & Operations bei Magna.
Christian Mezler-Andelberg, Vice President Infrastructure & Operations bei Magna.
Foto: Magna

Im Jahr 2014 begann der Sprung in die Cloud beim Automobilzulieferer Magna aus Graz. Christian Mezler-Andelberg, Vice President Infrastructure & Operations sagt: "Wir wollten Cloud-Services nutzen, sind aber ein sehr heterogenes Unternehmen mit einer dezentralen Unternehmenskultur."

Jede der sechs Unternehmensgruppen mit insgesamt über 400 Standorten verfolgt ihre eigene IT-Strategie. Wichtigstes Ziel war es, die beiden E-Mail Systeme Notes und Exchange sowie viele verschiedene Active Directories zu vereinheitlichen. Im kommenden Jahr will Magna dann zu Office 365Office 365 migrieren. Darüber hinaus sollen künftig alle neuen Services daraufhin geprüft werden, ob sie als Cloud-ServiceCloud-Service verfügbar sind oder verfügbar gemacht werden können. Alles zu Cloud Computing auf CIO.de Alles zu Office 365 auf CIO.de

Für die Umstellung zum Cloud-Betrieb wollte Mezler-Andelberg zunächst einmal den Ist-Stand über die bisher eingesetzte Hard- und Software ermitteln. Doch wie kann man vollständige Transparenz über die rund 50.000 angeschlossenen Arbeitsplätze bekommen? Die Lösung war der Einsatz der Schweizer Analyse-Software "Nexthink". Mit ihrer Hilfe wollte die IT die Servicequalität aus der Client-Perspektive messen.

Drei Ziele beim Sprung in die Cloud

Drei Gründe gab es laut CMA, wie Christian Mezler-Andelberg intern abgekürzt wird, für den Wandel: "Wir wollten standardisieren und zentralisieren: Unsere zwei E-Mail-Systeme, Exchange-Server und die vielen verschiedenen Active Directory auf ein E-Mail-System und ein gemeinsames Active Directory umstellen."

IT-Kennzahlen

Projektverantwortung

Christian Mezler-Andelberg, Vice President Infrastructures & Operations

IT-Anwender

50.000

Kernherausforderungen

Aus Security-Gründen wollte Mezler-Andelberg zweitens wissen, ob alle Geräte auch von einem aktuellen Virenscanner geschützt werden. "Dabei bekamen wir es mit sehr vielen Geräten zu tun, von denen ich nur sehr wenig wusste, weil sie wenig sichtbar waren", sagt er.

Zur Startseite