Strategien


Nach dem Skype-Kauf

3 Komponenten für die Microsoft-Strategie

Moritz Jäger ist freier Autor und Journalist in München. Ihn faszinieren besonders die Themen IT-Sicherheit, Mobile und die aufstrebende Maker-Kultur rund um 3D-Druck und selbst basteln. Wenn er nicht gerade für Computerwoche, TecChannel, Heise oder ZDNet.com schreibt, findet man ihn wahlweise versunken in den Tiefen des Internets, in einem der Biergärten seiner Heimatstadt München, mit einem guten (e-)Buch in der Hand oder auf Reisen durch die Weltgeschichte.

3. Komponente: Skype ist offen für alle Systeme – Microsoft nicht

Doch was wird aus den Clients für Nicht-Windows-Systeme? Skype gibt es aktuell für nahezu jedes moderne System - egal ob Mac OS, Linux, Symbian, iOS, AndroidAndroid oder Fernseher, Skype stellt den passenden Client zur Verfügung. Alles zu Android auf CIO.de

Skype funktioniert unabhängig vom Betriebssystem

Gerade das war einer der großen Pluspunkte von Skype, kann man doch aktuell nahezu unabhängig vom Betriebssystem mit den jeweiligen Partnern chatten und telefonieren. Das hat auch Microsoft verstanden. So versprach Steve Ballmer "dass man auch weiterhin in die Entwicklung von Nicht-Microsoft-Plattformen investieren wolle".

Das schließt allerdings nicht den Skype für Asterisk ein. Damit war es möglich, Skype an die Open-Source-PBX Asterisk anzuschließen. Wie der Hersteller Digium mitteilt, wird die Lösung aber nach dem 26. Juli 2011 nicht mehr zur Verfügung stehen, das Skype den Zugriff auf das proprietäre Protokoll nicht länger zur Verfügung stellen will.

Bleibt zu hoffen, dass sich Microsoft bei den anderen Clients an die eigenen Versprechungen erinnert und Linux und Co. nicht ebenfalls der Hahn abgedreht wird.

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