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1 Petaflop Supercomputing

BASF forscht mit Supercomputer von HPE

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Zusammen mit Hewlett Packard Enterprise (HPE) entwickelt der Chemiekonzern BASF einen Apollo System Supercomputer, um die Rechenzeit bei virtuellen Experimenten von Monaten auf Tage zu reduzieren.

Einen der weltweit größten Supercomputer für die industrielle chemische Forschung entwickeln BASFBASF in Ludwigshafen und HPE in Palo Alto in diesem Jahr zusammen. Er basiert auf der neuesten Generation der Apollo 6000-Serie von HPE und soll die BASF-Forschung weltweit weiter digitalisieren. Top-500-Firmenprofil für BASF

Forschung bei BASF: Reinraum des Kompetenzzentrums Analytik am Standort Ludwigshafen.
Forschung bei BASF: Reinraum des Kompetenzzentrums Analytik am Standort Ludwigshafen.
Foto: BASF

Virtuelle Experimente verkürzen die Zeit

BASF wolle seine Kapazität für virtuelle Experimente deutlich ausbauen. Der Vorteil: Die Zeit bis zur Marktreife neuer Produkte und damit die Kosten reduzierten sich deutlich. Das neue System ermögliche, unabhängig vom jeweiligen Forschungsgebiet, komplexe Fragestellungen zu beantworten. Die Zeit bis zum Ergebnis verkürze sich dadurch von mehreren Monaten auf nur noch wenige Tage.

"Der Supercomputer wird die Anwendung und Entwicklung komplexer Modellierungen und Simulationen ermöglichen", sagte BASF-CTO Martin Brudermüller.
"Der Supercomputer wird die Anwendung und Entwicklung komplexer Modellierungen und Simulationen ermöglichen", sagte BASF-CTO Martin Brudermüller.
Foto: BASF

Hochleistungs-Rechner spielen zentrale Rolle

"Der Supercomputer wird die Anwendung und Entwicklung komplexer Modellierungen und Simulationen ermöglichen", sagte BASF-CTO Martin Brudermüller. Damit eröffne er völlig neue Möglichkeiten für die Forschung. "In der heutigen Daten-getriebenen Wirtschaft spielen Hochleistungsrechner eine zentrale Rolle", sagte Meg Whitman, CEO von HPE.

Der auf dem HPE Apollo System beruhende Supercomputer wird zwar aus mehreren hundert Rechenknoten bestehen. Aber durch die Intel Xeon-Prozessoren, das Intel Omni-Path-Netzwerk mit hoher Bandbreite und die Managementsoftware von HPE werde der Computer wie ein einziges System mit einer Leistung von mehr als 1 Petaflop arbeiten.

BASF | Supercomputer
Branche: ChemieChemie
Zeitrahmen: ca. 6 Monate
Mitarbeiter (am Projekt beteiligt): keine Angabe
Produkte: HPE Apollo 6000
Dienstleister: Hewlett Packard Enterprise
Einsatzort Standort: Ludwigshafen; Einsatz: Forschung weltweit
Internet: www.basf.com Top-Firmen der Branche Chemie

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