Arbeitsmarkt

Die 6 besten neuen Jobs in der IT-Branche

03.08.2011
Von Robert Strohmeyer

Zu viele Daten sind das Ergebnis von unstrukturierten oder nur teilweise strukturierten Informationen, die im Internet, System-Logs oder anderen ereignisspezifischen Aktionen erstellt werden. Diese Daten stellen jedoch eine große Möglichkeit dar. In dem Datenberg können wertvolle Informationen über das Kundenverhalten, Sicherheitsrisiken, potentielle Systemfehler und viele weitere Informationen versteckt sein. Aber wenn wir hier über Terabytes reden, die sich alle 18 Monate verdoppeln, wo sollen Sie da anfangen mit der Analyse? An dieser Stelle sollten Sie einen Wissenschaftler engagieren.

Aus Unternehmenssicht können Ihnen Daten-Wissenschaftler neue Möglichkeiten eröffnen. Diese Wissenschaftler können versteckte Muster in unstrukturierten Daten erkennen und daraus beispielsweise Rückschlüsse über das Kundenverhalten oder Marktzyklen ziehen. Auf der Entwicklerseite können Daten-Wissenschaftler Datentrends dazu nutzen, um Webseiten zu optimieren, damit sich die Kunden dort länger aufhalten. Innerhalb der IT-Abteilung kann ein fähiger Daten-Wissenschaftler potentiell ausfallende Speicher-Cluster frühzeitig erkennen. Sie sind auch in der Lage Sicherheitslücken über forensische Analysen zu finden.

Daten-Wissenschaftler

„Man ist sich derzeit in Unternehmen einig, dass es nur eine Möglichkeit gibt ein Unternehmen effizient zu führen. Und zwar, wenn die Daten-Wissenschaftler mit Hilfe der Analysen neue Möglichkeiten entdecken", sagt Norman Nie, der Vorstandsvorsitzende von Revolution Analytics. Das Unternehmen produziert die erste kommerzielle Anwendung, die die R-Programmiersprache in die Unternehmenswelt bringt. Weil die vergrabenen Daten eine riesige Chance für die strategische Vorgehensweise bieten, sagt Nie, „haben Unternehmen jetzt einen riesigen Bedarf an Leuten, die sich bei der quantitativen Analyse auskennen."

Die R-Programmiersprache ist nur ein Werkzeug im Repertoire des Daten-Wissenschaftlers. Andere reichen von Unternehmens-Analyse-Programmen, wie die des etablierten SAS-Institutes bis zu IBMs neuer InfoSphere-Plattform.

Laut Nie werden für die Arbeit des Daten-Wissenschaftlers viele unterschiedliche Leute mit unterschiedlichen Fähigkeiten gesucht. Es fängt bei einfachen Daten-Bereinigungsaufgaben an und reicht bis zu hochqualifizierten Statistikern. Es gibt in diesem Bereich viele Möglichkeiten für Neueinsteiger. Und da die Unternehmenswelt immer sozialer wird, wird die Nachfrage an Leuten, die die tiefen der sozialen NetzwerkeNetzwerke ausloten, weiter wachsen. Derzeit sprechen manche sogar davon, dass „Daten das neue Öl" sind. Eine KarriereKarriere, die im Zusammenhang mit der Raffinierung des neuen Materials steht, klingt vielversprechend. Alles zu Karriere auf CIO.de Alles zu Netzwerke auf CIO.de

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