Strategien


Studie: E-Business in Unternehmen

Firmen verzichten auf Web 2.0

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Web-2.0-Elemente auf der eigenen Webseite sind bisher wenig verbreitet. Vielen Firmen fehlt das Know-how dafür, hat eine Studie für das BMWi ergeben.
Welche E-Business-Anwendungen KMUs laut der NEG-Studie am häufigsten nutzen.
Welche E-Business-Anwendungen KMUs laut der NEG-Studie am häufigsten nutzen.
Foto: NEG

Dass Web 2.0 neue Umsätze generiert, diesem Credo scheinen deutsche Mittelständler nicht zu trauen. Denn sie bewahren bei der Nutzung solcher Instrumente Zurückhaltung. Das geht aus der Studie "Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk 2010" hervor, für die das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums 2.700 mittlere Unternehmen befragt hat.

Die Autoren der Studie schreiben: "Auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) integrieren das Internet zunehmend in ihren Geschäftsalltag, und die Intensivierung der E-Business-Aktivitäten zur effizienten Abwicklung von Geschäftsprozessen schreitet stetig voran." Das gilt jedoch nur für bestimmte Anwendungen, wie ein Blick auf die Ergebnisse zeigt.

Die Befragten sollten ihre eigene Nutzung anhand einer Skala von Eins (keine Nutzung) bis fünf (sehr intensive Nutzung) beschreiben. Den höchsten Wert von 4,3 erreicht dabei die E-Mail-Kommunikation. Sie wollen die Studienteilnehmer weiter ausbauen und vergeben daher für eine Zwei-Jahres-Vorschau den Wert 4,6.

Ihren Gebrauch von Schutzmaßnahmen vor Angriffen aus dem Netz bewerten die Mittelständler mit 4,1 (Zwei-Jahres-Vorschau: 4,5). Online-Banking erreicht jetzt eine glatte vier und soll in zwei Jahren bei knapp 4,3 liegen.

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