Sicherheit, Kosten, Lizenzen

Fünf Mythen über Desktop-Virtualisierung

Thomas Pelkmann ist freier Journalist in Köln.

Support-Kosten sinken durch Virtualisierung

Die Kosten für Support werden sinken. Einer der größten Kostenposten im Support sind Wartungsbesuche am Arbeitsplatz. Sie können schnell acht Mal so teuer werden wie beispielsweise Telefonsupport. Mit Virtualisierung gehören solche Besuche der Vergangenheit an, weil nahezu alle Rechneraktivitäten im RechenzentrumRechenzentrum laufen. Für billige Thin Clients könnte es im Schadensfall sogar günstiger sein, einfach einen neuen zu kaufen, als eine teure Vor-Ort-Reparatur durchzuführen. Selbst lokale Virtualisierungslösungen helfen beim Kosten senken, weil Konflikte mit anderen Programmen und Maschinen ausgeschlossen sind. Alles zu Rechenzentrum auf CIO.de

Mergers & Acquisitions lassen sich schneller realisieren. Wenn alle Applikationen auf dem Server liegen, lassen sich neue Mitarbeiter viel schneller integrieren, als in Umgebungen, wo erst hunderte oder tausende Desktops neu konfiguriert werden müssen. Tatsächlich müssen im Idealfall nicht einmal Rechner ausgetauscht werden, weil die vorhandenen Maschinen über das Netz einfach mit allen Anwendungen und Daten versorgt werden können.

Vertragspartner und nicht-verwaltete Rechner können leichter eingebunden werden. Vor einer Client Virtualisierung hatten IT-Abteilungen drei Möglichkeiten, um Partnern Zugriff auf die IT zu geben: einen kompletten Rechner hinstellen, Zugriff über VPN zu gewähren oder ihnen die eigenen Maschinen erlauben. Nichts davon war ideal.

Mit Virtualisierung gibt es bessere Möglichkeiten. So kann die IT etwa Virtual Images basteln, die auch auf Unmanaged Clients laufen können. Andersherum kann die IT auch eine Desktop-Umgebung auf dem eigenen Server anbieten, auf das der Partner von überall her Zugriff hat.

Und schließlich beeinflusst Virtualisierung auch Konzepte für Business Continuity und Desaster Recovery positiv. Der mögliche Remote-Zugriff auf Firmendaten verringert die Zahl möglicher Fehlerquellen und Geräte, die im Katastrophenfall eine Firma lahmlegen können.

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