Strategien


Wichtige Prinzipien

Gartner: 6 Erfolgsfaktoren für Social Media

Bettina Dobe ist Journalistin in München. Sie hat sich auf Wissenschafts-, Karriere- und Social Media- sowie Gesundheitsthemen spezialisiert. 
In Social Media steckt jede Menge Potenzial. Doch nur wenige wissen, wie man es richtig nutzt. Ein Gartner-Analyst verrät, wie Sie damit erfolgreich arbeiten.

Auch wenn einige Firmen viel Geld mit Social MediaSocial Media verdienen, gelingt das beileibe nicht allen. Nur 37 Prozent der IT-Verantwortlichen glauben laut einer Gartner-Studie, dass ihre Aktivitäten dort keine klaren Erfolgskriterien haben. Analyst Anthony J. Bradley hat sich mehr als 400 Social Media Auftritte länderübergreifend angesehen und Lehren daraus gezogen, was man richtig machen kann - und was nicht. Er fand sechs Prinzipien, mit denen Ihr Social Media Auftritt ein Erfolg wird. Alles zu Social Media auf CIO.de

"Viele Social-Media-Auftritte scheitern, weil die verantwortlichen Manager deren zugrundeliegenden Prinzipien nicht verstehen", so Bradley. Am wichtigsten: Die Masse ist das Zentrum, um das sich alles dreht. Wer viele Leute zur Teilnahme bringen kann, hat gewonnen. Die große Zahl der User unterscheidet diese Art der Kommunikation von anderen MedienMedien. "Aber die Führungsverantwortlichen sollten nicht annehmen, dass aktive Mitglieder schon eingebaut sind", warnt die Studie. Vielmehr muss ein Unternehmen weg von der "Provide and Pray"-Mentalität hin zu einer Strategie, die User motiviert, ihre Ideen und ihr Feedback einzubringen. Top-Firmen der Branche Medien

1. Aktive Teilnahme

Auf diesen sechs Prinzipien beruht der Erfolg von Social Media.
Auf diesen sechs Prinzipien beruht der Erfolg von Social Media.
Foto: Gartner

Das Internet ist keine Einbahnstraße mehr: Content wird immer mehr von Usern erstellt. Wikipedia oder FacebookFacebook ohne User Generated Content kann man sich nur schwer vorstellen. Wenn Unternehmen ihre Facebook- oder Twitter-Seiten nur als Mittel zur Corporate Communication betrachten, geht das nach hinten los. Ideal ist es also, wenn der Großteil des Contents von der Community erstellt wird. "Das gibt Social Media auch ein persönlicheres und weniger formelles Gefühl. Es vermittelt Authentizität", so die Studie. Es gilt also, nicht nur Informationen zu vermitteln, sondern die Verbraucher auch zum Kommunizieren anzuregen. "Stoßen Sie Themen an, um die Community zu Diskussionen anzuregen", meint Bradley. Alles zu Facebook auf CIO.de

2. Kollektive Anstrengungen

Im Netz sammeln sich die User oft ganz allein um eine Sache, die sie umtreibt. Der Clou: Sind die Leute von einer Sache nur genug überzeugt, tragen sie von ganz allein zum Content bei. Anstatt individuell einen Kommunikationskanal zu benutzen, tragen massenhaft Leute einen kleinen Teil bei und fühlen sich so als Teil des großen Ganzen. "Die Menschen dazu zu bringen, kollektiv über etwas zu diskutieren, ist leichter gesagt als getan", heißt es in der Studie. Klare Ziele und Geschwindigkeit helfen. "Verfolgen Sie ein klar definiertes Zielt", rät die Studie. Das vereint User und bringt sie dazu, als Kollektiv auf etwas hinzuarbeiten.

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