Finance IT


Zu viele, zu teuer

IDC sieht Europas Banken vor hartem Schnitt

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
In Europa gibt es zu viele Banken. Und diese geben zu viel Geld für IT-Spielchen aus, statt sich auf ihre Kernkompetenz zu konzentrieren. Thesen vom Marktforscher IDC.

Zurück zu den Basics - wer als Bank überleben will, sollte sich dieses Motto auf die Fahnen schreiben. Davon ist zumindest der Marktforscher IDC überzeugt. Die Analysten gehen davon aus, dass der europäische Bankensektor vor einem dramatischen Wandel steht.

Etwa 3.500 Geldinstitute gebe es derzeit in Europa, so IDC. Die Politik habe längst eingesehen, dass das zu viele sind. Verschärfend komme hinzu, dass BankenBanken zu viel Geld in sinnlose IT-Investitionen steckten. Sie sollten sich stattdessen wieder darauf konzentrieren, solides Commercial Banking für Privat- und Firmenkunden anzubieten. Top-Firmen der Branche Banken

Stecken in der Klemme: Europäische Banken.
Stecken in der Klemme: Europäische Banken.
Foto: MEV Verlag

Stichwort IT-Investition: Gelder für ComplianceCompliance nimmt IDC vom Vorwurf der Sinnlosigkeit aus. Im Gegenteil, was Regularien betrifft, hätten die Banken noch einiges zu erwarten. Das werde zu Lasten der Marge gehen. Alles zu Compliance auf CIO.de

IT-Entscheidern auf dem Finanzsektor gibt IDC folgende drei Ratschläge mit:

1. IT-Budgets für 2012 und die kommenden Jahre überdenken. Selbstverständlich funktioniere keine Bank ohne IT. Aber die Zeiten massiver Spendings seien vorbei.

Zur Startseite