Finance IT


Wenig Standard-Software

IT-Modernisierung kommt nicht voran

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Nur jede dritte Bank kommt bisher ohne Eigenentwicklungen aus. Die Analysten von Pierre Audoin Consultants glauben dennoch an die Zukunft von Standard-Software in der Finanzbranche. Hauptargument ist die Wirtschaftlichkeit.
Für sechs von zehn Entscheidern in Banken ist die Modernisierung der Kernbankensysteme derzeit kein Thema.
Für sechs von zehn Entscheidern in Banken ist die Modernisierung der Kernbankensysteme derzeit kein Thema.

Die Finanzbranche schiebt die Modernisierung ihrer IT auf die lange Bank. In einer aktuellen Umfrage von Pierre Audoin Consultants (PAC) erklären sechs von zehn Entscheidern, die Erneuerung von Kernbankensystemen sei derzeit kein aktuelles Thema. Die wackeren Analysten wollen dennoch "ein Umdenken" sehen. Hintergrund sei, dass den über die Jahre gewachsenen Systemen Flexibilität fehlt.

Dabei kann die Studie "Softwareeinsatz bei BankenBanken" jedoch nur als explorative Analyse gelten. PAC hat im Auftrag des Software- und Beratungsunternehmens Cor&FJA aus Leinfelden-Echterdingen mit 30 Entscheidern gesprochen. Top-Firmen der Branche Banken

Wer modernisieren will, orientiert sich beim Kauf neuer Lösungen vor allem an den Funktionalitäten. Für 70 Prozent der Befragten steht dieser Punkt auf Platz eins. Für 60 Prozent muss die Software außerdem wirtschaftlich sein.

Auf die Frage nach gewünschten Leistungsmerkmalen nennen 83 Prozent effektive und effiziente Prozessunterstützung. Auf jeweils 67 Prozent der Nennungen kommen flexible Erweiterbarkeit und Reduzierung von Komplexität. 60 Prozent wollen Software, die neue Geschäftsmodelle und Produkte unterstützt. Immerhin 57 Prozent setzen auf gängige Standards und offene Architektur.

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